Entscheidungstext nº 10Ob66/06p of Oberster Gerichtshof, January 30, 2007

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schinko als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Fellinger, Dr. Hoch, Hon. Prof. Dr. Neumayr und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden und gefährdeten Partei „Ritter des Heiligen L***** - Großpriorat von Österreich" („L*****-Orden"), ***** vertreten durch Mag. Marcus Essl, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Beklagten und Gegner der gefährdeten Partei Prof. Dipl. Ing. Karl S*****, vertreten durch Dr. Wolfgang Wiedner, Rechtsanwalt in Wien, wegen Unterlassung (Streitwert EUR 36.000), infolge Revisionsrekurses der klagenden und gefährdeten Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien als Rekursgericht vom 17. August 2006, GZ 16 R 142/06d-8, womit die einstweilige Verfügung des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 20. Juni 2006, GZ 18 Cg 108/06v-2, und das ihr vorangegangene Verfahren als nichtig aufgehoben und der Sicherungsantrag zurückgewiesen wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss

gefasst:

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Entscheidungstext nº 10Ob66/06p of Oberster Gerichtshof, January 30, 2007

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

30.01.2007

Geschäftszahl

10Ob66/06p

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schinko als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Fellinger, Dr. Hoch, Hon. Prof. Dr. Neumayr und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden und gefährdeten Partei ?Ritter des Heiligen L***** - Großpriorat von Österreich" (?L*****-Orden"), ***** vertreten durch Mag. Marcus Essl, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Beklagten und Gegner der gefährdeten Partei Prof. Dipl. Ing. Karl S*****, vertreten durch Dr. Wolfgang Wiedner, Rechtsanwalt in Wien, wegen Unterlassung (Streitwert EUR 36.000), infolge Revisionsrekurses der klagenden und gefährdeten Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien als Rekursgericht vom 17. August 2006, GZ 16 R 142/06d-8, womit die einstweilige Verfügung des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 20. Juni 2006, GZ 18 Cg 108/06v-2, und das ihr vorangegangene Verfahren als nichtig aufgehoben und der Sicherungsantrag zurückgewiesen wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben.

Die klagende und gefährdete Partei ist schuldig, dem Beklagten und Gegner der gefährdeten Partei die mit EUR 1.754,82 (darin EUR 292,47 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsrekursverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Begründung:

Die klagende und gefährdete Partei (in der Folge Klägerin) wurde aufgrund des Beschlusses der Österreichischen Bischofskonferenz vom

6. bis 8. April 1976 durch den damaligen Erzbischof von Wien mit Dekret vom 15. Dezember 1977, Z. 1202/77, in der Pfarrkirche Maria Geburt in ***** W*****, gemäß Canon 708 CIC 1917 errichtet. Die Statuten der Klägerin wurden in der Folge beim damaligen Bundesministerium für Unterricht und Kunst hinterlegt. Mit Bescheid dieses Bundesministeriums vom 21. 7. 1980, Zl. 14.092/2-9a/80,...

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