Entscheidungstext nº 1Ob251/05a of Oberster Gerichtshof, April 04, 2006
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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Gerstenecker als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Zechner, Dr. Fichtenau, Dr. Glawischnig und Univ. Doz. Dr. Kodek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Land Burgenland, vertreten durch Herbst Vavrovsky Kinsky Rechtsanwälte Gesellschaft m. b. H. in Wien, wider die beklagte Partei Republik Österreich, vertreten durch die Finanzprokuratur in Wien 1., Singerstraße 17-19, und Dorda Brugger Jordis Rechtsanwälte Gesellschaft m. b. H. in Wien, und die Nebenintervenienten 1) Ö***** Gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Arnold Rechtsanwalts-Partnerschaft in Wien, 2) E*****gesellschaft m. b. H., *****, vertreten durch Giger, Ruggenthaler & Partner Rechtsanwälte KEG in Wien und DDr. René Laurer, Rechtsanwalt in Wien, sowie 3) Dipl. Ing. Dr. Werner F*****, vertreten durch Rechtsanwälte Weissborn & Wojnar Kommandit-Partnerschaft in Wien, wegen Feststellung (Streitwert 10,000.000 EUR), infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 10. August 2005, GZ 14 R 68/05f-28, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien vom 26. Jänner 2005, GZ 32 Cg 2/04f-20, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 1Ob251/05a of Oberster Gerichtshof, April 04, 2006
Gericht
OGHEntscheidungsdatum04.04.2006Geschäftszahl1Ob251/05aKopfDer Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Gerstenecker als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Zechner, Dr. Fichtenau, Dr. Glawischnig und Univ. Doz. Dr. Kodek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Land Burgenland, vertreten durch Herbst Vavrovsky Kinsky Rechtsanwälte Gesellschaft m. b. H. in Wien, wider die beklagte Partei Republik Österreich, vertreten durch die Finanzprokuratur in Wien 1., Singerstraße 17-19, und Dorda Brugger Jordis Rechtsanwälte Gesellschaft m. b. H. in Wien, und die Nebenintervenienten 1) Ö***** Gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Arnold Rechtsanwalts-Partnerschaft in Wien, 2) E*****gesellschaft m. b. H., *****, vertreten durch Giger, Ruggenthaler & Partner Rechtsanwälte KEG in Wien und DDr. René Laurer, Rechtsanwalt in Wien, sowie 3) Dipl. Ing. Dr. Werner F*****, vertreten durch Rechtsanwälte Weissborn & Wojnar Kommandit-Partnerschaft in Wien, wegen Feststellung (Streitwert 10,000.000 EUR), infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 10. August 2005, GZ 14 R 68/05f-28, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien vom 26. Jänner 2005, GZ 32 Cg 2/04f-20, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:SpruchDer Revision wird nicht Folge gegeben.Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit 13.039,32 EUR, der Erstnebenintervenientin, der Zweitnebenintervenientin und dem Drittnebenintervenienten die mit je 15.647,22 EUR (darin je 2.607,87 EUR Umsatzsteuer) bestimmten Kosten der Revisionsbeantwortungen binnen 14 Tagen zu zahlen.TextEntscheidungsgründe:Die klagende Partei war Mehrheitsaktionärin der Bank Burgenland Aktiengesellschaft (im Folgenden: Bank Burgenland) und kraft Gesetzes Ausfallsbürgin für deren bis 2. 4. 2003 begründeten Verbindlichkeiten. Bei Erstellung des Jahresabschlusses 1999 der Bank Burgenland stellte sich heraus, dass die der ?HOWE-Gruppe" gewährten Kredite mit mindestens 170,781,160,29 EUR uneinbringlich sein werden. Der Bank Burgenland drohte deshalb der Eintritt der Zahlungsunfähigkeit. Zur Vermeidung dessen vereinbarte die klagende Partei als Garantin mit der Bank Burgenland am 20. 6. 2000 eine - den erwarteten Forderungsausfall deckende - abstrakte Garantie. Der Schaden, der im Vermögen der klagenden Partei als Folge dieser Garantie eintreten könnte, ist Gegenstand eines weiteren Prozesses. Eine Sonderdebitorenprüfung im Herbst 2000 ergab einen weiteren Wertberichtigungsbedarf von 188,949.369 EUR. Am 23. 10. 2000 trafen die kla...See the full content of this document
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