Entscheidungstext nº 15Os31/04 of Oberster Gerichtshof, March 03, 2005

Linked as:

Summary


Der Oberste Gerichtshof hat am 3. März 2005 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Markel als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schmucker, Dr. Zehetner, Dr. Danek und Dr. Kirchbacher als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Kain als Schriftführerin in der Strafsache gegen Ing. Karl P***** und andere Angeklagte wegen des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3, 148 zweiter Fall, 15 StGB und anderer strafbarer Handlungen über die Nichtigkeitsbeschwerden und die Berufungen der Angeklagten Ing. Karl P*****, Johann S*****, Elfriede L*****, Silvia P*****-J*****, Helmut M*****, Karl St*****, Walter Me***** und Alfred Z*****, die Berufung der Staatsanwaltschaft, soweit sie die Genannten und die Angeklagten Sabine A***** und Wolfgang Mü***** betrifft, sowie die Berufungen der Angeklagten Gerhard L***** und Erich Mat***** gegen das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 20. September 2002, GZ 12 b Vr 588/01-781, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

See the full content of this document

Extract


Entscheidungstext nº 15Os31/04 of Oberster Gerichtshof, March 03, 2005

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

03.03.2005

Geschäftszahl

15Os31/04

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 3. März 2005 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Markel als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schmucker, Dr. Zehetner, Dr. Danek und Dr. Kirchbacher als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Kain als Schriftführerin in der Strafsache gegen Ing. Karl P***** und andere Angeklagte wegen des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3, 148 zweiter Fall, 15 StGB und anderer strafbarer Handlungen über die Nichtigkeitsbeschwerden und die Berufungen der Angeklagten Ing. Karl P*****, Johann S*****, Elfriede L*****, Silvia P*****-J*****, Helmut M*****, Karl St*****, Walter Me***** und Alfred Z*****, die Berufung der Staatsanwaltschaft, soweit sie die Genannten und die Angeklagten Sabine A***** und Wolfgang Mü***** betrifft, sowie die Berufungen der Angeklagten Gerhard L***** und Erich Mat***** gegen das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 20. September 2002, GZ 12 b Vr 588/01-781, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

I. Die Nichtigkeitsbeschwerden der Angeklagten Ing. Karl P*****, Johann S*****, Elfriede L*****, Karl St*****, Walter Me***** und Alfred Z*****, die ?Ergänzung zur Nichtigkeitsbeschwerde" der Angeklagten Ing. Karl P***** und Silvia Po*****-J*****, die zweite Beschwerdeausführung der Angeklagten Johann S***** und Helmut M***** und die Berufungen der Angeklagten Gerhard L***** und Erich Mat***** sowie die Berufung der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Angeklagten Sabine A***** und des rechtskräftig freigesprochenen Angeklagten Wolfgang Mü***** werden zurückgewiesen.

II. In teilweiser Stattgebung der Nichtigkeitsbeschwerden der Angeklagten Silvia P*****-J***** und Helmut M***** wird das angefochtene Urteil, das im Übrigen von dieser Entscheidung unberührt bleibt,

-

in der rechtlichen Unterstellung der den Angeklagten Silvia P*****-J***** und Helmut M***** nach dem Schuldspruch zur Last liegenden Betrugstaten auch unter § 148 zweiter Fall StGB und demgemäß

-

im Strafausspruch betreffend die Angeklagte Silvia Po*****-J***** und

-

im nach dem StGB ergangenen Strafausspruch betreffend den Angeklagten Helmut M*****

aufgehoben und die Sache im Umfang der Aufhebung zu neuer Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht verwiesen.

Im Übrigen werden die Nichtigkeitsbeschwerden der Angeklagten Silvia Po*****-J***** und Helmut M***** zurückgewiesen.

III. Die Angeklagte Silvia Po*****-J***** wird mit ihrer Berufung, der Angeklagte Helmut M***** mit seiner Berufung, soweit sie den nach dem StGB ergangenen Strafausspruch betrifft, ebenso wie die Staatsanwaltschaft mit ihrer diese beiden Angeklagten betreffenden Berufung auf die vorstehende Entscheidung verwiesen.

IV. In Ansehung des Schuldspruches des Angeklagten Johann S***** zu III.A.2. des Urteils des Landesgerichtes für Strafsachen Wien behält sich der Oberste Gerichtshof die Ausübung der ihm nach § 290 Abs 1 StPO zustehenden Befugnis in einem Gerichtstag zur öffentlichen Verhandlung vor, bei dem auch über die Berufung dieses Angeklagten zu entscheiden sein wird.

V. Auch über die übrigen Berufungen wird in einem Gerichtstag zur öffentlichen Verhandlung entschieden werden.

VI. Den Angeklagten Ing. Karl P*****, Johann S*****, Elfriede L*****, Gerhard L*****, Erich Mat*****, Silvia Po*****-J*****, Helmut M*****, Karl St*****, Walter Me***** und Alfred Z***** fallen auch die Kosten des bisherigen Rechtsmittelverfahrens zur Last.

Text

Gründe:

Mit dem angefochtenen, auch Schuldsprüche anderer Angeklagter und rechtskräftige Freisprüche der Angeklagten Wolfgang Mü***** (zur Gänze) sowie Johann S***** und eines anderen Angeklagten (je in Ansehung eines Teils der Anklagevorwürfe) enthaltenden Urteil wurden folgende Angeklagte nachstehender strafbarer Handlungen schuldig erkannt:

Ing. Karl P*****

zu I.A., I.B., I.C. und (richtig:) II.A. des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3, 148 zweiter Fall und 15 StGB,

zu III.A.1. des Verbrechens (richtig:) der kriminellen Organisation nach § 278a Abs 1 zwei...

See the full content of this document

Sponsored links




Core Citations


CITES

CITADA por

ver las páginas en versión mobile | web

ver las páginas en versión mobile | web

© Copyright 2012, vLex. All Rights Reserved.

Contents in vLex Southern African Development Community

Explore vLex

For Professionals

For Partners

Company