Entscheidungstext nº 7Ob245/03k of Oberster Gerichtshof, June 16, 2004

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schalich als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Danzl, Dr. Schaumüller, Dr. Hoch und Dr. Kalivoda als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei T***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Josef Purtscheller, Dr. Markus Orgler, Mag. Norbert Huber, Rechtsanwälte in Innsbruck, und den Nebenintervenienten auf Seiten der klagenden Partei Republik Österreich vertreten durch die Finanzprokuratur, Singerstraße 17-19, 1011 Wien, gegen die beklagte Partei U***** Sachversicherung AG, *****, vertreten durch Wolf Theiss, Rechtsanwälte OEG in Wien, wegen Feststellung (Streitwert: EUR 500.000), über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 23. Mai 2003, GZ 4 R 85/03m-24, womit das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 30. Dezember 2002, GZ 59 Cg 24/02h-19, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung I. den Beschluss

gefasst:

Der Antrag der beklagten Partei, das (Revisions-)Verfahren zu unterbrechen, "bis eine rechtskräftige Erledigung der hier relevanten Sachverhalte im Strafverfahren gegen Mag. G***** oder andere leitende Mitarbeiter der T***** GmbH vorliegt", wird abgewiesen. II. zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 7Ob245/03k of Oberster Gerichtshof, June 16, 2004

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

16.06.2004

Geschäftszahl

7Ob245/03k

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schalich als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Danzl, Dr. Schaumüller, Dr. Hoch und Dr. Kalivoda als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei T***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Josef Purtscheller, Dr. Markus Orgler, Mag. Norbert Huber, Rechtsanwälte in Innsbruck, und den Nebenintervenienten auf Seiten der klagenden Partei Republik Österreich vertreten durch die Finanzprokuratur, Singerstraße 17-19, 1011 Wien, gegen die beklagte Partei U***** Sachversicherung AG, *****, vertreten durch Wolf Theiss, Rechtsanwälte OEG in Wien, wegen Feststellung (Streitwert: EUR 500.000), über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 23. Mai 2003, GZ 4 R 85/03m-24, womit das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 30. Dezember 2002, GZ 59 Cg 24/02h-19, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung I. den Beschluss

gefasst:

Der Antrag der beklagten Partei, das (Revisions-)Verfahren zu unterbrechen, "bis eine rechtskräftige Erledigung der hier relevanten Sachverhalte im Strafverfahren gegen Mag. G***** oder andere leitende Mitarbeiter der T***** GmbH vorliegt", wird abgewiesen. II. zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit EUR 2.822,22 (darin enthalten EUR 470,37 USt) bestimmten Kosten der Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Am 3. 6. 2001 brach auf dem Betriebsgelände der Klägerin ein Brand aus, der erhebliche Sachschäden verursachte. Die Beklagte ist im Rahmen einer sog "all-risk" Industrie-Individual-Versicherung, mit der Polizzennummer *****, Versicherer des Betriebes der Klägerin. Als solcher bezahlte die Beklagte im Zeitraum nach dem Brand bis zum 22.

1. 2002 insgesamt S 190,000.000 an die Klägerin, nämlich am

12.  7. 2001                       S 100,000.000

(Zug-um-Zug gegen eine Bankgarantie

in gleicher Höhe);...

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