Entscheidungstext nº 6Ob303/02f of Oberster Gerichtshof, October 23, 2003
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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Ehmayr als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Prückner, Dr. Schenk und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. Ljubica K*****, und 2. Aleksandar K*****, beide vertreten durch Dr. Katja Kaiser, Rechtsanwältin in Kirchberg, gegen die beklagte Partei Gemeindeverband Bezirkskrankenhaus S*****, vertreten durch Dr. Peter Sparer, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen Feststellung, über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 18. Juni 2002, GZ 1 R 109/02t-43, mit dem das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 8. März 2002, GZ 17 Cg 170/99p-36, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 6Ob303/02f of Oberster Gerichtshof, October 23, 2003
Gericht
OGHEntscheidungsdatum23.10.2003Geschäftszahl6Ob303/02fKopfDer Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Ehmayr als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Prückner, Dr. Schenk und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. Ljubica K*****, und 2. Aleksandar K*****, beide vertreten durch Dr. Katja Kaiser, Rechtsanwältin in Kirchberg, gegen die beklagte Partei Gemeindeverband Bezirkskrankenhaus S*****, vertreten durch Dr. Peter Sparer, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen Feststellung, über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 18. Juni 2002, GZ 1 R 109/02t-43, mit dem das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 8. März 2002, GZ 17 Cg 170/99p-36, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:SpruchDer Revision wird Folge gegeben.Die Entscheidungen der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, dass das Urteil lautet:"Das Klagebegehren, es werde festgestellt, dass die beklagte Partei den klagenden Parteien für den finanziellen Mehraufwand hafte, der ihnen durch die Erkrankung ihres am 5. 11. 1995 geborenen Sohnes an Morbus Niemann-Pick künftig entstehen werde, wird abgewiesen."Die klagenden Parteien haben der beklagten Partei je zur Hälfte die allen Instanzen mit insgesamt 13.760,26 EUR (darin enthalten 1.943,39 EUR USt und 2.099,90 EUR Barauslagen) bestimmten Kosten des Verfahrens zu ersetzen.TextEntscheidungsgründe:Der am 5. 11. 1995 geborene Sohn der Klägerin namens Patrick leidet an Morbus Niemann-Pick des Typs A-B, einer genetisch bedingten Lipidspeicherkrankheit mit einem autosomal rezessiven Erbgang auf Grundlage einer Genmutation. Sie äußert sich in einem Enzymmangel insbesondere in den ...See the full content of this document
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