Entscheidungstext nº 6Ob249/01p of Oberster Gerichtshof, December 20, 2001
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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Ehmayr als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schiemer, Dr. Huber, Dr. Prückner und Dr. Schenk als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr. Wolfgang M*****, vertreten durch Dr. Johannes Hintermayr ua Rechtsanwälte in Linz, gegen die beklagte Partei Österreichischer Rundfunk, Würzburggase 30, 1136 Wien, vertreten durch Dr. Gottfried Korn ua Rechtsanwälte in Wien, wegen Unterlassung und Widerrufs rufschädigender Äußerungen, Schadenersatz und Feststellung, über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 21. Juni 2001, GZ 1 R 64/01s-35, womit über die Berufung der klagenden Partei das Urteil des Handelsgerichtes Wien vom 8. Jänner 2001, GZ 10 Cg 34/99a-31, bestätigt wurde, zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 6Ob249/01p of Oberster Gerichtshof, December 20, 2001
Gericht
OGHEntscheidungsdatum20.12.2001Geschäftszahl6Ob249/01pKopfDer Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Ehmayr als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schiemer, Dr. Huber, Dr. Prückner und Dr. Schenk als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr. Wolfgang M*****, vertreten durch Dr. Johannes Hintermayr ua Rechtsanwälte in Linz, gegen die beklagte Partei Österreichischer Rundfunk, Würzburggase 30, 1136 Wien, vertreten durch Dr. Gottfried Korn ua Rechtsanwälte in Wien, wegen Unterlassung und Widerrufs rufschädigender Äußerungen, Schadenersatz und Feststellung, über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 21. Juni 2001, GZ 1 R 64/01s-35, womit über die Berufung der klagenden Partei das Urteil des Handelsgerichtes Wien vom 8. Jänner 2001, GZ 10 Cg 34/99a-31, bestätigt wurde, zu Recht erkannt:SpruchDer Revision wird nicht Folge gegeben.Die klagende Partei hat der beklagten Partei die mit 29.169,94 S (darin 4.861,66 S Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.TextEntscheidungsgründe:Der Kläger ist Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie. Er nahm am 2. 12. 1993 an einer Patientin einen Facelifting-Eingriff vor. Bei der Nachbehandlung kam es zu Komplikationen. Eine zunächst harmlose Entzündung weitete sich zu einer eitrigen Phlegmone aus, die weitere Operationen erforderlich machte. Die Patientin brachte eine Schadenersatzklage gegen den Arzt ein. Der vom Gericht bestellte Gutachter stellte schwere Behandlungsfehler des Kläge...See the full content of this document
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