Entscheidungstext nº 5Ob262/01t of Oberster Gerichtshof, November 27, 2001

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann, Dr. Baumann, Dr. Hradil und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Johann P*****, vertreten durch Dr. Adalbert Laimer, Rechtsanwalt in Wien, gegen die Beklagte P*****gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Dr. Walter Strigl und Dr. Gerhard Horak, Rechtsanwälte in Wien, wegen Feststellung (Streitwert S 360.000,--) infolge Rekurses der beklagten Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien vom 28. Juni 2001, GZ 15 R 185/00m-14, mit dem das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 23. August 2000, GZ 20 Cg 184/99x-9, aufgehoben wurde, den

Beschluss

gefasst:

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Extract


Entscheidungstext nº 5Ob262/01t of Oberster Gerichtshof, November 27, 2001

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

27.11.2001

Geschäftszahl

5Ob262/01t

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann, Dr. Baumann, Dr. Hradil und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Johann P*****, vertreten durch Dr. Adalbert Laimer, Rechtsanwalt in Wien, gegen die Beklagte P*****gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Dr. Walter Strigl und Dr. Gerhard Horak, Rechtsanwälte in Wien, wegen Feststellung (Streitwert S 360.000,--) infolge Rekurses der beklagten Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien vom 28. Juni 2001, GZ 15 R 185/00m-14, mit dem das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 23. August 2000, GZ 20 Cg 184/99x-9, aufgehoben wurde, den

 

Beschluss

 

gefasst:

Spruch

 

Der Rekurs wird, soweit in ihm die Nichtigkeit der angefochtenen Entscheidung geltend gemacht wird, zurückgewiesen; im Übrigen wird ihm nicht Folge gegeben.

 

Die Kosten des Rekursverfahrens sind als weitere Verfahrenskosten zu behandeln.

Text

 

Begründung:

 

Der Kläger begehrt die gerichtliche Feststellung, dass ihm die Beklagte für allen Schaden haftet, der ihm durch die Ausstellung eines falschen Prüfvermerks über die Bilanz der R***** Bank Aktiengesellschaft zum 31. 12. 1997 und den Jahresabschluss 1997 seitens der Beklagten entstanden ist.

 

Er brachte hiezu vor, er habe am 29. 4. 1998 über Vermittlung der D***** Bank AG die von dieser vertriebene 7,5 % p. a. R***** Bank Anleihe 1998 bis 2002/A im Nominale von S 360.000,-- gezeichnet und am selben Tag den Nominalbetrag bezahlt. Über das Vermögen der R***** Bank AG sei am 27. 10. 1998 der Konkurs eröffnet worden. Es bestehe lediglich Aussicht auf eine geringfügige Quote im Konkursverfahren, sodass ihm durch die Veranlagung ein der Höhe nach noch nicht feststehender Schaden entstanden sei.

 

Wesentliche Entscheidungsgrundlage sei seinen Entschluss, die Anleihe zu zeichnen, seien die i...

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