Entscheidungstext nº 1Ob49/01i of Oberster Gerichtshof, October 22, 2001
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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schlosser als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Gerstenecker, Dr. Schiemer, Dr. Rohrer und Dr. Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei A*****, vertreten durch Dr. Hans G. Mondel, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagten Parteien 1. F***** Gesellschaft mbH & Co KG, und 2. F***** Gesellschaft mbH, beide ***** vertreten durch Dr. Clement Achamer, Rechtsanwalt in Feldkirch, wegen S 3,376.786,50 sA infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 14. November 2000, GZ 1 R 225/00a-112, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichts Feldkirch vom 28. Juni 2000, GZ 7 Cg 284/97b-107, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 1Ob49/01i of Oberster Gerichtshof, October 22, 2001
Gericht
OGHEntscheidungsdatum22.10.2001Geschäftszahl1Ob49/01iKopfDer Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schlosser als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Gerstenecker, Dr. Schiemer, Dr. Rohrer und Dr. Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei A*****, vertreten durch Dr. Hans G. Mondel, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagten Parteien 1. F***** Gesellschaft mbH & Co KG, und 2. F***** Gesellschaft mbH, beide ***** vertreten durch Dr. Clement Achamer, Rechtsanwalt in Feldkirch, wegen S 3,376.786,50 sA infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 14. November 2000, GZ 1 R 225/00a-112, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichts Feldkirch vom 28. Juni 2000, GZ 7 Cg 284/97b-107, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:Spruch Der Revision wird nicht Folge gegeben. Die klagende Partei ist schuldig, den beklagten Parteien die mit S 32.055,60 (darin S 5.342,60 USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.Text Entscheidungsgründe: Die Klägerin ist eine landwirtschaftliche Verarbeitungsgesellschaft, die im Eintragungsbuch des Allgemeinen Registers für landwirtschaftliche Verarbeitungsgesellschaften in Spanien eingetragen ist. Sie ist nach spanischem Recht rechts- und prozessfähig. Die Erstbeklagte, deren einzige persönlich haftende Gesellschafterin die Zweitbeklagte ist, gründete als Tochtergesellschaft eine Gesellschaft mbH, an deren Stammkapital sie allein beteiligt ist und deren Unternehmensgegenstand im Zeitraum von September 1996 bis März 1997 der Handel mit Obst und Gemüse war. Mit Beschluss vom 7. 5. 1997 wurde über das Vermögen dieser Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Hintergrund der Firmengründung waren einerseits freie Lagerkapazitäten in den Räumlichkeiten der Beklagten, andererseits erwartete sich die Erstbeklagte Synergieeffekte. Das Tagesgeschäft sollte ein mit Dienstvertrag vo...See the full content of this document
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