Entscheidungstext nº 16Ok5/01 of Oberster Gerichtshof, September 05, 2001

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Der Oberste Gerichtshof hat als Rekursgericht in Kartellrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Karl Heinz Petrag als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Birgit Langer und Dr. Manfred Vogel und die fachkundigen Laienrichter Kommerzialräte Dr. Fidelis Bauer, Dkfm. Joachim Lamel, Dkfm. Alfred Reiter und Dr. Thomas Lachs als weitere Richter in der Kartellrechtssache des Antragstellers G*****, vertreten durch Schuppich, Sporn & Winischhofer, Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegnerin E***** L***** *****Gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Dr. Georg Legat, Rechtsanwalt in Wien, wegen Feststellung nach § 8a KartG und Untersagung, über den Rekurs der Antragsgegnerin gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien als Kartellgericht vom 4. April 2001, GZ 29 Kt 182, 301/97-90, den Beschluss

gefasst:

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Entscheidungstext nº 16Ok5/01 of Oberster Gerichtshof, September 05, 2001

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

05.09.2001

Geschäftszahl

16Ok5/01

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Rekursgericht in Kartellrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Karl Heinz Petrag als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Birgit Langer und Dr. Manfred Vogel und die fachkundigen Laienrichter Kommerzialräte Dr. Fidelis Bauer, Dkfm. Joachim Lamel, Dkfm. Alfred Reiter und Dr. Thomas Lachs als weitere Richter in der Kartellrechtssache des Antragstellers G*****, vertreten durch Schuppich, Sporn & Winischhofer, Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegnerin E***** L***** *****Gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Dr. Georg Legat, Rechtsanwalt in Wien, wegen Feststellung nach § 8a KartG und Untersagung, über den Rekurs der Antragsgegnerin gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien als Kartellgericht vom 4. April 2001, GZ 29 Kt 182, 301/97-90, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Rekurs wird nicht Folge gegeben.

Ein Kostenersatz findet nicht statt.

Text

Begründung:

Der Antragsteller ist im Bereich des Facheinzelhandels für Parfümeriewaren tätig und betreibt unter der Bezeichnung M***** mehrere Parfümerien in Wien und Eisenstadt. Die Gewerbeberechtigungen für den Betrieb der Parfümerien lauten teilweise auf den Antragsteller, teilweise auf die Georg S***** KG, an der der Antragsteller als Kommanditist beteiligt ist. Der Einkauf, der Abschluss von Depotverträgen sowie die Bezahlung der Waren erfolgen für sämtliche M*****-Parfümerien durch die Einzelfirma des Antragstellers.

Die Antragsgegnerin ist eine Gesellschaft mbH mit Sitz in Wien. Alleinige Gesellschafterin ist die E***** L***** ***** Limited mit Sitz in Ontario, USA. Die Antragsgegnerin ist in ihrem internationalen Konzernzusammenhang als Produzentin und Lieferantin luxeriöser kosmetischer Produkte tätig, die sie über den Facheinzelhandel aufgrund selektiver Vertriebsverträge vertreibt. In Österreich unterhält die Antragsgegnerin für den Bereich des Vertriebs von kosmetischen Artikeln eine vertikale Vertriebsbindung, die zu 4 Kt 277/91 angezeigt wurde. Die Belieferung von Wiederverkäufern mit Produkten der Antragsgegnerin ist nach dieser vertikalen Vertriebsbindung an den Abschluss eines Depotvertrages mit der Antragsgegnerin geknüpft.

Die Antragsgegnerin erz...

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