Entscheidungstext nº 6Ob189/98g of Oberster Gerichtshof, October 15, 1998
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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mag. Engelmaier als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kellner, Dr. Schiemer, Dr. Prückner und Dr. Schenk als weitere Richter in den verbundenen Rechtssachen der klagenden Parteien 1. Gabriela R*****, vertreten durch Dr. Wolfgang Lenneis, Rechtsanwalt in Wien (8 Cg 141/97f des Landesgerichtes Feldkirch), 2. Felicitas V*****, vertreten durch Dr. Günter R. John, Rechtsanwalt in Wien (6 Cg 148/97w des Landesgerichtes Feldkirch), 3. Elisabeth R*****, vertreten durch Dr. Andreas Reiner, Rechtsanwalt in Wien (9 Cg 156/97v des Landesgerichtes Feldkirch), Nebenintervenient auf seiten der klagenden Parteien Dr. Hanno B*****, vertreten durch Dr. Ernst Stolz & Partner, Rechtsanwälte in Bregenz, wider die beklagte Partei Verlassenschaft nach KR Oskar R*****, vertreten durch den Verlassenschaftskurator Dr. Julius Brändle, Rechtsanwalt in Dornbirn, wegen 5,239.500 S, 5,766.000 S und 5,335.463,20 S, infolge der Revisionen der klagenden Parteien und der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 31. März 1998, GZ 1 R 61/98z-44, womit infolge der Berufungen der klagenden Parteien das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch vom 18. November 1997, GZ 8 Cg 141/97f-32, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 6Ob189/98g of Oberster Gerichtshof, October 15, 1998
Gericht
OGHEntscheidungsdatum15.10.1998Geschäftszahl6Ob189/98gKopfDer Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mag. Engelmaier als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kellner, Dr. Schiemer, Dr. Prückner und Dr. Schenk als weitere Richter in den verbundenen Rechtssachen der klagenden Parteien 1. Gabriela R*****, vertreten durch Dr. Wolfgang Lenneis, Rechtsanwalt in Wien (8 Cg 141/97f des Landesgerichtes Feldkirch), 2. Felicitas V*****, vertreten durch Dr. Günter R. John, Rechtsanwalt in Wien (6 Cg 148/97w des Landesgerichtes Feldkirch), 3. Elisabeth R*****, vertreten durch Dr. Andreas Reiner, Rechtsanwalt in Wien (9 Cg 156/97v des Landesgerichtes Feldkirch), Nebenintervenient auf seiten der klagenden Parteien Dr. Hanno B*****, vertreten durch Dr. Ernst Stolz & Partner, Rechtsanwälte in Bregenz, wider die beklagte Partei Verlassenschaft nach KR Oskar R*****, vertreten durch den Verlassenschaftskurator Dr. Julius Brändle, Rechtsanwalt in Dornbirn, wegen 5,239.500 S, 5,766.000 S und 5,335.463,20 S, infolge der Revisionen der klagenden Parteien und der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 31. März 1998, GZ 1 R 61/98z-44, womit infolge der Berufungen der klagenden Parteien das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch vom 18. November 1997, GZ 8 Cg 141/97f-32, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:Spruch Den Revisionen wird nicht Folge gegeben. 1. Die beklagte Partei hat den klagenden Parteien und dem Nebenintervenienten die Kosten der Revisionsbeantwortungen binnen 14 Tagen zu ersetzen: a) den klagenden Parteien jeweils 6.086,40 S (darin 1.014,40 S Umsatzsteuer), jeweils zu Handen des Rechtsvertreters; b) dem Nebenintervenienten 13.725 S (darin 2.287,50 S Umsatzsteuer); 2. Die klagenden Parteien haben der beklagten Partei die Kosten der Revisionsbeantwortungen binnen 14 Tagen zu ersetzen, und zwar: a) die erstklagende Partei 33.849 S (darin 5.641,50 S Umsatzsteuer); b) die zweitklagende Partei 34.559,10 S (darin 5.759,85 S Umsatzsteuer); c) die drittklagende Partei 33.977,88 S (darin 5.662,98 S Umsatzsteuer).Text Entscheidungsgründe: Das Berufungsgericht ging von folgendem unstrittigen Sachverhalt aus: KR Oskar R*****, der Vater der Klägerinnen, verstarb am 8. 10. 1991. Das Abhandlungsverfahren ist beim Bezirksgericht Dornbirn zu 3 A 1299/92d anhängig. Der Verstorbene hinterließ eine mit 6. 10. 1989 datierte, eigenhändig geschriebene letztwillige Verfügung nachstehenden Inhaltes: "Testament Ich, Oskar R*****, geb. am 11. 12. 1906, treffe hiemit folgende letztwillige Verfügung und setze alle vorherigen außer Kraft. Mein Sohn Viktor erbt mein gesamtes Vermögen zu sechzig Prozent und meine Töchter zu je zehn Prozent. Meine Töchter werden mit den von ihnen geerbten Anteilen an der Firma Franz M. R***** O.H.G. Unterbeteiligte am Hauptgesellschafter Viktor R*****. Von mir gehaltene Unterbeteiligung übernimmt mein Sohn Viktor." Der folgende - vor der Unterschrift des Erblassers - gesetzte Ver...See the full content of this document
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