Entscheidungstext nº 9ObA240/97b of Oberster Gerichtshof, February 11, 1998

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Steinbauer und Dr.Hradil sowie die fachkundigen Laienrichter Dr.Gabriele Griehsel und Heinrich Dürr als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Parteien 1. Irmgard M*****, Hausfrau, 2. DI Ulrike M*****, Studentin, beide L*****straße *****, ***** beide vertreten durch Dr.Markus Orgler und Dr.Josef Pfurtscheller, Rechtsanwälte in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1. Ing.Heinrich S***** GesmbH & Co KG, 2. Ing.Heinrich S***** GmbH, beide B*****straße *****, ***** beide vertreten durch Uniz.Doz.Dr.Bernd A.Oberhofer, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen S 156.865,14 sA und Feststellung (Gesamtstreitwert S 470.595,42), infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 6.Mai 1997, GZ 15 Ra 57/97p-13, womit infolge Berufung der beklagten Parteien das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Arbeits-  und Sozialgericht vom 10. Jänner 1997, GZ 47 Cga 198/96t-8, zum Teil abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 9ObA240/97b of Oberster Gerichtshof, February 11, 1998

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, den klagenden Parteien die mit S 23.701,50 (darin S 3.950,25 USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Ing.Albin M*****, der Ehegatte der Erstklägerin und Vater der Zweitklägerin, war vom September 1963 bis zu seinem Tod am 7.6.1996 als Angestellter im Betrieb der erstbeklagten Partei, deren persönlich haftende Gesellschafterin die zweitbeklagte Partei ist, beschäftigt. Die Ehe zwischen ihm und der Erstklägerin hatte im Zeitpunkt des Todes bereits mehr als zwei Jahre gedauert. Ing.M***** war gesetzlich zum Unterhalt an die Erstklägerin verpflichtet.

Die am 1.2.19...

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