Entscheidungstext nº 5Ob105/97w of Oberster Gerichtshof, June 24, 1997
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann und Dr. Baumann, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Schenk und Dr. Hradil als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Republik Österreich (Landesinvalidenamt für Wien, NÖ und Bgld), vertreten durch die Finanzprokuratur, Singerstraße 17-19, 1011 Wien, wider die beklagten Parteien 1.) Eduard B*****, vertreten durch Dr. Heinrich Schöll, Rechtsanwalt in Wien, und 2.) Alfred S*****, vertreten durch Dr. Wolfgang Jeannee, Rechtsanwalt in Wien, wegen S 655.612,-- s.A. und Feststellung (Streitwert S 30.000,--), infolge außerordentlicher Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 17. Dezember 1996, GZ 11 R 230/96s-79, womit das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 17. Juni 1996, GZ 12 C 75/94a-72, bestätigt wurde, folgenden
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Entscheidungstext nº 5Ob105/97w of Oberster Gerichtshof, June 24, 1997
Spruch
Den Revisionen wird Folge gegeben.Die Urteile der Vorinstanzen werden aufgehoben; die Rechtssache wird zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Gericht erster Instanz zurückverwiesen.Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind als Kosten des weiteren Verfahrens zu behandeln.Begründung:Mit den Urteilen des Landesgerichtes St.Pölten vom 12.1.1990, 18 E Vr 1101/87, Hv 70/88-41, sowie vom 25.4.1990, 31 Vr 1021/87, Hv 7/87-42, wurden die beiden Beklagten (der Erstbeklagte zu Hv 70/88-41, der Zweitbeklagte zu Hv 7/87-42), jeweils rechtskräftig wegen des Verbrechens der schweren Körperverletzung mit Dauerfolgen nach den §§ 83 Abs 1, 85 Z 1 und 3 StGB zu einjährigen Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie am 4.7.1987 in U***** im einvernehmlichen Zusammenwirken den Helmut S***** durch das Versetzen von Faustschlägen und Fußtritten in das Gesicht vorsätzlich am Körper verletzt haben, wobei die Tat für immer eine schwere Schädigung des Sehvermögens des Helmut S*****, nämlich eine einer Blindheit gleichkommenden Sehschwäche...See the full content of this document
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