Entscheidungstext nº 5Ob60/97b of Oberster Gerichtshof, March 11, 1997

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Baumann und Dr.Hradil als weitere Richter in der Pflegschaftssache des mj Andreas S*****, geboren am 3.Februar 1984, infolge Revisionsrekurses des Minderjährigen, verteten durch die Mutter Elisabeth S*****, diese vertreten durch Dr.Karl Krückl und Dr.Kurt Lichtl, Rechtsanwälte in 4010 Linz, gegen den Beschluß des Landesgerichtes Linz als Rekursgericht vom 21.November 1996, GZ 13 R 491/96h, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Linz vom 10.Oktober 1996, GZ 4 P 2601/95x-37, abgeändert wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 5Ob60/97b of Oberster Gerichtshof, March 11, 1997

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben.

Begründung:

Mit Vergleich vom 29.9.1994 verpflichtete sich Dr.Manfred S*****, seinem mj. Sohn Andreas S***** ab 1.10.1994 einen monatlichen Unterhaltsbetrag von S 3.600,-- zu zahlen. Dieser Unterhaltsvereinbarung lag ein durchschnittliches monatliches Einkommen des Vaters von S 18.900,-- netto sowie eine weitere teilweise Sorgepflicht für die Tochter Christina S*****, geboren am 5.4.1977, zugrunde. In dem am 18.10.1995 abgeschlossenen Scheidungsfolgenvergleich hielten dann die Eltern die vergleichsweise getroffene Unterhaltsregelung ausdrücklich aufrecht.

Sowohl das Kind (vertreten durch die Mutter) als auch der Vater strebten eine Änderung dieses Unterhaltstitels an. Das Kin...

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