Entscheidungstext nº 9ObA2216/96i of Oberster Gerichtshof, December 04, 1996

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier und Dr.Petrag sowie die fachkundigen Laienrichter Dr.Martin Mayr und Anton Degen als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Parteien 1.) Anna P*****, Arbeiterin, ***** 2.) Edeltraud D*****, Arbeiterin, ***** 3.) Elfriede E*****, Arbeiterin, ***** 4.) Renate H*****, Arbeiterin, ***** 5.) Ingrid P*****, Arbeiterin, ***** 6.) Helga J*****, Arbeiterin, ***** 7.) Gertrude R*****, Arbeiterin, ***** 8.) Franziska R*****, Arbeiterin, ***** 9.) Hannelore K*****, Arbeiterin, ***** 10.) Friederike S*****, Arbeiterin, ***** 11.) Marianne G*****, Arbeiterin, ***** 12.) Christine B*****, Arbeiterin, ***** 13.) Gabriele S*****, Arbeiterin, ***** 14.) Waltraud S*****, Arbeiterin, ***** 15.) Erna H*****, Arbeiterin, ***** 16.) Renate K*****, Arbeiterin, ***** und 17.) Christine S*****, Arbeiterin, ***** sämtliche vertreten durch Dr.Peter Vögel, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Adalbert-Stifter-Straße 65-67, 1200 Wien, vertreten durch Dr.Vera Kremslehner ua, Rechtsanwälte in Wien, wegen S 637.777,74 sA und Feststellung (S 150.000,--), infolge Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 19.April 1996, GZ 9 Ra 16/96f-22, womit infolge Berufung der klagenden Parteien das Urteil des Arbeits- und Sozialgerichtes Wien vom 26.September 1995, GZ 14 Cga 133/94v-16, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 9ObA2216/96i of Oberster Gerichtshof, December 04, 1996

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Das angefochtene Urteil wird aufgehoben. Die Arbeitsrechtssache wird an das Berufungsgericht zur neuerlichen Entscheidung zurückverwiesen.

Die Kosten des Revisionsverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Begründung:

Von den bei der beklagten Partei beschäftigten Klägerinnen sind die Erst- bis Elft- sowie die Fünfzehnt- und Sechszehntklägerinnen als OP-Bedienerinnen im L***** Unfallkrankenhaus tätig. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Reinigung der OP-Räume sowie des Gipszimmers. Die Zwölft- bis Vierzehntklägerinnen sind als Stationsgehilfinnen in der Intensivbettenstation eingesetzt. Die Siebzehntklägerin ist seit 18.9.1993 im Karenzurlaub.

Mit der vorliegenden Klage verlangen die Erst- bis Vier...

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