Entscheidungstext nº 8Ob2114/96g of Oberster Gerichtshof, October 17, 1996

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Petrag, Dr.Langer, Dr.Rohrer und Dr.Adamovic als weitere Richter im Konkurs über das Vermögen des Eduard P*****, vertreten durch Dr.Norbert Scherbaum, Rechtsanwalt in Graz, infolge Revisionsrekursen I. der Freihandkäufer 1. a) Norbert G*****, b) Charlotte G*****, beide ***** 2. Johann G*****, 3. a) Josef R*****, b) Rita R*****, 4. Heinz S*****, alle vertreten durch Dr.Candidus Cortolezis, Rechtsanwalt in Graz, II. des Masseverwalters Helmut N*****, vertreten durch Dr.Ernst Chalupsky, Dr.M.Gumpoldsberger, Dr.Alexander Anderle, Rechtsanwälte in Wels, gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz als Rekursgericht vom 16. Februar 1996, GZ 3 R 23/96-148, womit der Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 24.Oktober 1995, GZ 25 S 90/94-122, abgeändert wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 8Ob2114/96g of Oberster Gerichtshof, October 17, 1996

Spruch

Den Revisionsrekursen wird Folge gegeben.

Der angefochtene Beschluß wird dahin abgeändert, daß der Beschluß des Erstgerichtes mit der Maßgabe wiederhergestellt wird, daß Punkt 2. den Zusatz erhält:

"Als Zeitpunkt des Überganges der Verwaltung in eine solche zugunsten des Erstehers (§ 161 Abs 1 erster Satz EO) gilt in Ansehung der Freihandkäufer Norbert und Charlotte G***** der 2.6.1995, des Freihandkäufers Heinz S***** der 7.8.1995, der Freihandkäufer Johann G***** und Josef und Rita R***** je der 5.4.1995 und der Freihandkäufer Franz L***** und V***** regGenmbH je der 19.4.1995."

Der Antrag der zu I. des Spruches genannten Freihandkäufer auf Ersatz der Kosten ihrer Revisionsrekurse wird zurückgewiesen.

Begründung:

Über das Vermögen des Gemeinschuldners wurde am 13.9.1994 der Konkurs eröffnet und Helmut N***** zum Masseverwalter bestellt. Der Gemeinschuldner war Eigentümer verschiedener Liegenschaften. Mit Beschluß des zuständigen Bezirksgerichtes vom 30.6.1994 wurde der Sozialversicherungsanstalt der Bauern zur Hereinbringung einer vollstreckbaren Beitragsforderung von S 21.431,10 zuzüglich Kosten von S 50,-- die Zwangsverwaltung dieser Liegenschaften bewilligt und in der Folge ein Zwangsverwal...

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