Entscheidungstext nº 4Ob2195/96i of Oberster Gerichtshof, August 12, 1996

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Gamerith als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek und Dr.Niederreiter sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofes Dr.Griß und Dr.Schenk als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dieter M*****, vertreten durch Dr.Thomas Lins, Rechtsanwalt in Bludenz, wider die beklagten Parteien

1.) B***** GmbH, ***** 2.) B***** GmbH & Co, ***** beide vertreten durch Dr.Fritz Schneider und andere Rechtsanwälte in Bludenz, wegen S 500.000,- sA (Revisionsinteresse S 478.971,27), infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 11.Jänner 1996, GZ 2 R 1037/95g-14, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Feldkirch vom 9.August 1995, GZ 7 Cg 86/95-9, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 4Ob2195/96i of Oberster Gerichtshof, August 12, 1996

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, dem Kläger die mit S 22.671,- bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin S 3.778,50 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Der Kläger schloß am 23.9.1993 mit der Erstbeklagten zwei Lieferungs- und Leistungsübereinkommen, und zwar einen Vertrag über die Lieferung von alkoholfreien Getränken und einen Vertrag über die Lieferung von Bier. Pkt 7. des Bierbezugsvertrages lautet:

"Zur Sicherstellung aller der Bauerei F***** aus diesem Vertrag zustehenden Ansprüche erhält die Bauerei F***** eine Bankgarantie befristet bis zum Jahre 2003 in der Höhe von S 500.000,- in Worten (fünfhunderttausend Schilling). Außerdem übernimmt Herr M***** Dieter .. die Haftung gemäß § 1357 ABGB". Im Vertrag über die Lieferung alkoholfreier Getränke übernahm der Kläger nur die Haftung nach § 1357 ABGB, nicht aber die Verpflichtung zur Beistellung einer Bankgarantie. Tatsächlich erhielt die Erstbeklagte eine Bankgarantie der BAWAG über S 500.000,-.

Die Erstbeklagte ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Zweitbekl...

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