Entscheidungstext nº 5Ob2090/96f of Oberster Gerichtshof, April 16, 1996
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Franz L*****, vertreten durch Dr.Gisela Eigner-Fuchs und Dr.Peter Wasserbauer, Rechtsanwälte in Weiz, wider die beklagte Partei Elfriede P*****, vertreten durch Mag.Brigitte Riesemann, Rechtsanwältin in Graz, wegen Einverleibung des Eigentumsrechtes, infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Berufungsgericht vom 12.Oktober 1995, GZ 5 R 141/95-37, womit das Urteil des Bezirksgerichtes Weiz vom 13. Februar 1995, GZ 2 C 608/93w-31, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 5Ob2090/96f of Oberster Gerichtshof, April 16, 1996
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei binnen 14 Tagen die mit S 4.871,04 (darin enthalten S 811,84 USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens zu ersetzen.Entscheidungsgründe:Die Beklagte ist grundbücherliche Alleineigentümerin der Liegenschaft EZ 80 KG U*****, zu deren Gutsbestand ua das Grundstück Nr. 189/2 Garten im Ausmaß von 6410 m2 gehört. Ihr Eigentumsrecht beruht einerseits auf dem notariellen Schenkungs- zugleich Erbverzichtsvertrag vom 27.6.1962, mit dem die damaligen Eigentümer der Liegenschaft EZ 5 KG U*****, Franz L*****, geb. 1896, und Agnes L*****, geboren 1900, der Beklagten diverse Grundstücke dieser Liegenschaft, darunter auch die Grundstücke Nr. 189/1 Acker und 189/2 Garten übertrugen, andererseits auf dem Schenkungsvertrag vom 17.7.1963, mit dem ihr die Ehegatten L***** das Grundstück Nr. 239 Garten schenkten. In der Folge wurde für alle der Beklagten übertragenen Grundstücke die EZ 80 eröffnet. Das Grundstück Nr. 189/1 wurde 1971 infolge Vereinigung seiner Fläche mit dem Grundstück Nr. 189/2 Garten gelöscht.Mit Notariatsakt vom 3.12.1968 übergab Franz L*****, geb. 1896, im wesentlichen den Hälfteanteil jener Grundstücke, die noch zum Gutsbestand der Liegenschaft EZ 5 KG U***** gehörten (darunter das Grundstück mit dem derzeitigen Wohnhaus des Klägers, U***** Nr. 5), an Franz L*****, geb. 1927, den Vater des Klägers. Agnes L*****, geb. 1900, übergab im wesentlichen die ihr eigentümlichen Hälfteanteile dieser Grundstücke ebenfalls an Franz L*****, geb. 1927, allerdings auf den Todesfall.Bei dies...See the full content of this document
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