Entscheidungstext nº 1Ob621/95 of Oberster Gerichtshof, December 19, 1995

Linked as:

Summary


Der Oberste Gerichtshof hat als Rekursgericht in der Rechtssache der klagenden Partei H***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Harald Bisanz, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei Dipl.Ing.Dr.techn.Walter R*****, vertreten durch Dr.Tassilo Neuwirth, Dr.Wolfgang Wagner und Dr.Alexander Neurauter, Rechtsanwälte in Wien, wegen S 498.967,88 s.A. infolge Rekurses der beklagten Partei gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 30. Mai 1995, GZ 12 R 81/95-12, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes für ZRS Wien vom 13.Februar 1995, GZ 16 Cg 409/93-8, aufgehoben wurde,

I. durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Schlosser als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker, Dr.Rohrer und Dr.Zechner als weitere Richter am 22.November 1995 den

Beschluß

gefaßt:

See the full content of this document

Extract


Entscheidungstext nº 1Ob621/95 of Oberster Gerichtshof, December 19, 1995

Spruch

Es liegen die Voraussetzungen des § 8 Abs 1 Z 1 OGHG vor; zur Entscheidung über den Rekurs ist deshalb ein verstärkter Senat berufen.

II. durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Schlosser als Vorsitzenden und den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Gamerith, die Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Melber, Dr.Warta und Dr.Huber sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier, Dr.Angst, Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker, Dr.Rohrer und Dr.Zechner als weitere Richter den

Beschluß

gefaßt:

Dem Rekurs wird nicht Folge gegeben.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Begründung:

Zu I.:

Die klagende Partei leitet aus der Verfassung eines tatsachenwidrigen Abnahmeberichts des Beklagten Schadenersatzansprüche gegen diesen ab. Das Gericht erster Instanz wies das Klagebegehren wegen Verjährung der geltend gemachten Forderungen ab. Die Verjährungsfrist beginne mit der Kenntnis des Geschädigten von der schädigenden Handlung zu laufen, sofern der Eintritt eines Schadens in diesem Zeitpunkt schon vorhersehbar sei. Der klagenden Partei seien alle für das Entstehen der Schadenersatzansprüche maßgeblichen Umstände, die Person des Schädigers und sogar die Höhe des voraussichtlich eintretenden Schadens bereits im Jänner 1990 objektiv bekannt gewesen; die Klage sei aber ...

See the full content of this document

Sponsored links




ver las páginas en versión mobile | web

ver las páginas en versión mobile | web

© Copyright 2012, vLex. All Rights Reserved.

Contents in vLex Southern African Development Community

Explore vLex

For Professionals

For Partners

Company