Entscheidungstext nº 15Os103/94 of Oberster Gerichtshof, December 15, 1994

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Der Oberste Gerichtshof hat am 15.Dezember 1994 durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Kuch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Mag.Strieder, Dr.Mayrhofer, Dr.Ebner und Dr.Schmucker als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Dr.Hobel als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Andreas Harald T***** und einen anderen Angeklagten wegen des Verbrechens nach § 3 g VG über die Nichtigkeitsbeschwerden und die Berufungen der Angeklagten Andreas Harald T***** und Helmut Adolf S***** sowie über die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Geschworenengerichtes beim Landesgericht Klagenfurt vom 5. Mai 1994, GZ 15 Vr 57/94-39, nach öffentlicher Verhandlung in Anwesenheit des Vertreters der Generalprokuratur, Generalanwalt Dr.Hauptmann, der Angeklagten Andreas Harald T***** und Helmut Adolf S***** sowie der Verteidiger Dr.Kapsch und Dr.Hirn zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 15Os103/94 of Oberster Gerichtshof, December 15, 1994

Spruch

I. Der Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten S***** wird teilweise Folge gegeben und teils demzufolge, teils gemäß §§ 290 Abs 1, 344 StPO der im übrigen unberührtbleibende Wahrspruch der Geschworenen zur Zusatzfrage 4 und das im übrigen unberührt bleibende angefochtene Urteil im Schuldspruch der Angeklagten T***** und S***** wegen des Verbrechens nach § 3 g VG laut Punkt B des Urteilssatzes sowie demzufolge in den Strafaussprüchen aufgehoben und die Strafsache zur nochmaligen Verhandlung und Entscheidung im Umfang der Aufhebung an ein anderes Geschworenengericht beim Landesgericht Klagenfurt verwiesen, dem aufgetragen wird, den unberührt gebliebenen Teil des Wahrspruches (zur Hauptfrage 2) der Entscheidung mit zugrunde zu legen.

II. Die Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten T***** sowie die Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten S***** im übrigen Umfang werden verworfen.

III. Die Staatsanwaltschaft sowie beide Angeklagten werden mit ihren Berufungen auf die zu I. getroffene Entscheidung verwiesen.

IV. Gemäß § 390 a StPO fallen dem Angeklagten ...

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