Entscheidungstext nº 7Ob642/94 of Oberster Gerichtshof, December 14, 1994

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Summary


Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Warta als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Niederreiter, Dr.Schalich, Dr.Tittel und Dr.I.Huber als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei 1. Dipl.Ing.Gerhard K*****, und 2. Dipl.Ing.Werner K*****, beide vertreten durch Dr.Herbert Felsberger, Rechtsanwalt in Klagenfurt, gegen die beklagte Partei V*****bank, ***** vertreten durch Mag.Dr.Friedrich Studentschnig, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wegen Pfandrechtslöschung, infolge außerordentlicher Revisionen der erstklagenden Partei und der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Graz vom 17. März 1994, GZ 3 R 175/93-29, womit infolge Berufungen der erstklagenden Partei und der beklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Klagenfurt vom 22.April 1993, GZ 25 Cg 315/90-21, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung

1. den Beschluß gefaßt:

Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird zurückgewiesen;

2.) zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 7Ob642/94 of Oberster Gerichtshof, December 14, 1994

Spruch

Der außerordentlichen Revision des Erstklägers wird teilweise Folge gegeben. Die Entscheidungen der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, daß das Urteil betreffend den Erstkläger (Punkt 2. des Urteiles erster Instanz) lautet:

"Die beklagte Partei ist schuldig, in die Einverleibung der Löschung des beim Hälfteanteil des Erstklägers Dipl.Ing.Gerhard K***** an der Liegenschaft EZ ***** Grundbuch ***** H***** des Bezirksgerichtes K***** zu ihren Gunsten zu COZ 3a aufgrund der Pfandbestellungsurkunde vom 14.5.1979 im Höchstbetrag von S 3,125.000,-- einverleibten Pfandrechtes  hinsichtlich eines Teilbetrages von S 825.000,-- und in die Einverleibung der Löschung des zu COZ 4a des genannten Hälfteanteiles aufgrund der Pfandbestellungsurkunde vom 30.12.1980 im Höchstbetrag von S 1,675.000,-- einverleibten Pfandrechtes zur Gänze einzuwilligen.

Das Mehrbegehren, die beklagte Partei sei schuldig, in die Einverleibung der Löschung hinsichtlich des weiteren Betrages von S 2,300.000,-- des zu COZ 3a der genannten Liegenschaftshälfte einverleibten Höchstbetragspfandrechtes (also in die Einverleibung der Löschung dieses Höchstbetragspfandrechtes zur Gänze) einzuwilligen, wird abgewiesen.

Die beklagte Partei ist schuldig, dem Erstkläger S 5.950,-- an Verfahrenskosten (Barauslagen) binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Die übrigen Verfahrenskosten des Erstklägers und der beklagten Partei werden in allen Instanzen gegeneinander aufgehoben."

Entscheidungsgründe:

Die Kläger sind ...

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