Entscheidungstext nº 4Ob123/94 of Oberster Gerichtshof, November 08, 1994

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Gamerith als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek, Dr.Niederreiter, Dr.Redl und Dr.Griß als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei F***** GesellschaftmbH, ***** vertreten durch Dr.Michael Graff und Mag.Werner Suppan, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagten Parteien 1. Wolfgang A*****, 2. Mag.Walter G*****, 3. Bernd N*****, alle *****, ***** alle vertreten durch Dr.Gottfried Korn, Rechtsanwalt in Wien, wegen Unterlassung und Urteilsveröffentlichung (Streitwert im Provisorialverfahren S 480.000), infolge Revisionsrekurses der Klägerin gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien als Rekursgericht vom 27.Juni 1994, GZ 4 R 61/94-13, womit der Beschluß des Handelsgerichtes Wien vom 2.Februar 1994, GZ 37 Cg 433/93-9, bestätigt wurde, den

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 4Ob123/94 of Oberster Gerichtshof, November 08, 1994

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird Folge gegeben.

Die Beschlüsse der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, daß sie wie folgt zu lauten haben:

"Einstweilige Verfügung

Den beklagten Geschäftsführern der M*****GesellschaftmbH und der M*****GesellschaftmbH & Co KG wird ab sofort verboten, in Österreich periodische Druckwerke aus dem Verlag W***** GesellschaftmbH, D*****, insbesondere die Zeitschriften 'N*****', 'F*****' und 'E*****', vertreiben zu lassen, wenn dabei oder damit die Teilnahmemöglichkeit an einem Gewinnspiel mit nicht unerheblichen Preisen angekündigt oder gewährt wird und die Teilnahme an einem solchen Gewinnspiel durch den Kauf der Zeitschrift ermöglicht oder erleichtert wird, und zwar wenn und solange das Verkaufenlassen derartiger Zeitschriften der Verlegerin W***** GesellschaftmbH in D***** für das Gebiet der Republik Österreich durch eine rechtswirksame einstweilige Verfügung verboten ist.

Die Beklagten haben die Kosten ihrer Äußerung endgültig selbst zu tragen.'

Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsmittelverfahrens vorläufig selbst zu tragen; die Beklagten haben die Kosten des Rechtsmittelverfahrens endgültig selbst zu tragen."

Begründung:

Die Kläge...

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