Entscheidungstext nº 7Ob530/93 of Oberster Gerichtshof, March 09, 1994

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Warta als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek, Dr.Niederreiter, Dr.Schalich und Dr.Tittel als weitere Richter in der Familienrechtssache der Antragstellerin Maria Anna W*****, vertreten durch Dr.Hans-Jörg Schachner, Dr.Hubert Schweighofer und Dr.Gerhard Taufner, Rechtsanwälte in Melk, wider den Antragsgegner Johann W*****, vertreten durch Dr.Eduard Pranz, Dr.Oswin Lukesch und Dr.Anton Hintermeier, Rechtsanwälte in St.Pölten, wegen Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse gemäß den §§ 81 ff EheG, infolge Revisionsrekurses der Antragstellerin gegen den Beschluß des Landesgerichtes St.Pölten vom 6.Mai 1992, GZ R 269/92-34, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Melk vom 17. Februar 1992, F 2/90-29, teilweise abgeändert wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 7Ob530/93 of Oberster Gerichtshof, March 09, 1994

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird teilweise Folge gegeben.

Die Entscheidung des Rekursgerichtes wird dahin abgeändert, daß die Punkte 1 und 3 des Beschlusses erster Instanz wie folgt zu lauten haben:

"1. Der Antragstellerin Maria W***** wird bis zum Eintritt der Selbsterhaltungsfähigkeit ihrer Kinder R*****, geboren *****1974, M*****, geboren *****1978 und M*****, geboren *****1980, längstens jedoch bis zum 12.9.2005 das Alleinbenützungsrecht an der Liegenschaft Grundbuch ***** M***** EZ *****, bestehend aus den Grundstücken Nr.***** und ***** Garten, mit dem Haus in *****, mit der Maßgabe eingeräumt, daß die von der Liegenschaft zu entrichtenden laufenden öffentlichen Abgaben (§ 15 Abs 1 Z 2 MRG) und die Betriebskosten (§ 21 Abs 1 Z 1 bis 6 MRG) von der Antragstellerin zu tragen sind.

3. Der Antragsgegner Johann W***** wird verpflichtet, im Fall der entgeltlichen oder unentgeltlichen Veräußerung der ihm gehörigen Hälfte der Liegenschaft Grundbuch ***** M***** während des aufrechten Bestandes des Alleinbenützungsrechtes der Antragstellerin vorzukehren, daß dieses Alleinbenützungsrecht der Antragstellerin nach Maßgabe der in Punkt 1 genannten Befristung als Duldungsver...

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