Entscheidungstext nº 15Os156/93 of Oberster Gerichtshof, December 16, 1993

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Der Oberste Gerichtshof hat am 16. Dezember 1993 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Steininger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Reisenleitner, Dr.Kuch, Dr.Schindler und Dr.Ebner als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärtes Mag.Straßegger als Schriftführer, in der Strafsache gegen Gerhard Ka***** und andere Angeklagte wegen des Verbrechens nach § 12 Abs 1 und 2 Suchtgiftgesetz und anderer strafbarer Handlungen über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 25.August 1993, GZ 6 f Vr 7515/93-28, nach öffentlicher Verhandlung in Anwesenheit des Vertreters des Generalprokurators, Generalanwalt Dr.Raunig, der Angeklagten B***** und Ki***** sowie der Verteidiger Dr.Petrofsky, Dr.Scheiber und Dr.Ott, jedoch in Abwesenheit des Angeklagten Ka***** zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 15Os156/93 of Oberster Gerichtshof, December 16, 1993

Spruch

I. Der Nichtigkeitsbeschwerde wird teilweise Folge gegeben und das angefochtene Urteil, das im übrigen unberührt bleibt,

1. teils demgemäß im Schuldspruch des Angeklagten Rainer B***** laut Punkt II. des Urteilssatzes wegen des Vergehens nach § 14 a SGG, soweit dieser über eine Suchtgiftmenge von rund 1,4 kg Haschisch hinausgeht, sowie im Schuldspruch dieses Angeklagten laut Punkt III. des Urteilssatzes wegen des Vergehens nach § 16 Abs 1 SGG, soweit diesem Angeklagten auch ein am 5.Juni 1993 versuchtes Überbringen von 160 (richtig: 120) Gramm Haschisch an Andreas Ki***** zur Last gelegt wird,

2. teils gemäß § 290 Abs 1 StPO auch im Schuldspruch des Angeklagten Gerhard Ka***** laut Punkt I.B des Urteilssatzes wegen des versuchten Verbrechens nach § 15 StGB, § 12 Abs 1 und 2 SGG, sowie im Schuldspruch der Angeklagten Gerhard Ka***** und Andreas Ki***** laut Punkt I.C des Urteilssatzes wegen des Verbrechens nach § 12 Abs 1 SGG, soweit dieser über eine Haschischmenge von (ca) 0,48 kg hinausgeht, und

3. demzufolge auch in sämtlichen Strafaussprüchen - jedoch unter Aufrechterhaltung der Aussprüch...

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