Entscheidungstext nº 5Ob563/93 of Oberster Gerichtshof, November 23, 1993

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Flossmann als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Thomas R*****, Dienstnehmer, ***** K*****, S*****, vertreten durch Dr.Erwin Bajc, Rechtsanwalt in Bruck/Mur, wider die beklagte Partei B*****, reg.Gen.m.b.H., ***** B*****, R*****-Straße 5, vertreten durch Dr.Michael Zsizsik, Rechtsanwalt in Bruck/Mur, wegen Feststellung des Bestandes einer Dienstbarkeit (Streitwert S 100.000) infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgericht vom 26. November 1992, GZ 3 R 67/92-41, womit das Urteil des Landesgerichtes Leoben vom 8. Jänner 1992, GZ 3 Cg 162/89-34, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 5Ob563/93 of Oberster Gerichtshof, November 23, 1993

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Die Urteile der Vorinstanzen werden unter Einschluß sämtlicher Kostenentscheidungen aufgehoben, soweit das Begehren des Klägers abgewiesen wurde, gegenüber der beklagten Partei das Bestehen der Dienstbarkeit des Fahrtrechtes über das Grundstück 372/1 KG B***** zugunsten der jeweiligen Eigentümer der Grundstücke 373, 374/1 und 374/2 KG B***** festzustellen und die beklagte Partei schuldig zu erkennen, in die Einverleibung dieses Fahrtrechtes auf der Liegenschaft EZ 1630 KG B***** einzuwilligen.

In diesem Umfang wird die Rechtssache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Prozeßgericht erster Instanz zurückverwiesen.

Im übrigen bleibt das Urteil des Erstgerichtes als Teilurteil bestehen.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind als Kosten des weiteren Verfahrens vor dem Erstgericht zu behandeln.

Begründung:

Der Kläger ist Eigentümer der laut Kataster land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücke 373, 374/1 und 374/2 in der EZ 506 der KG B*****, die Beklagte Eigentümerin des Grundstückes 372/1 in der EZ 1630 derselben KG. Auf dem Grundstück 372/1 befindet sich nunmehr eine Wohnhausanlage, doch blieb im östlichen Bereich des Grund...

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