Entscheidungstext nº 2Ob24/93 of Oberster Gerichtshof, August 26, 1993

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Melber als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Graf, Dr.Schinko und Dr.Tittel als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Landesversicherungsanstalt N*****, vertreten durch Dr.Friedrich Harrer und Dr.Iris Harrer-Hörzinger, Rechtsanwälte in Salzburg, wider die beklagten Parteien 1. Alexander G*****, *****, ***** 2. Georg H*****., *****, und 3. Georg H***** Gesellschaft mbH, beide ***** sämtliche vertreten durch Dr.Ernst Blanke, Rechtsanwalt in Hallein, wegen 57.185,87 DM sA, Bezahlung einer monatlichen Rente von 315,04 DM und Feststellung infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 22.Dezember 1992, GZ 3 R 270/92-22, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 14.August 1992, GZ 13 Cg 2/92-13, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 2Ob24/93 of Oberster Gerichtshof, August 26, 1993

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Die Urteile der Vorinstanzen werden aufgehoben.

Die Rechtssache wird zur Fortsetzung des Verfahrens und neuerlichen Entscheidung an das Erstgericht zurückverwiesen.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind weitere Verfahrenskosten erster Instanz.

Begründung:

Am 15.4.1976 gegen 22,40 Uhr ereignete sich auf der Katschberg-Bundesstraße B 99 im Ortsgebiet von Pöham ein Verkehrsunfall, an dem Abdyrahim M***** als Lenker des PKW mit dem deutschen Kennzeichen A-***** und der Erstbeklagte als Lenker des LKW-Zuges mit den Kennzeichen S-***** und S-***** beteiligt waren. Abdyrahim M***** wurde bei dem Unfall getötet.

Mit der am 30.8.1991 eingebrachten Klage begehrte die klagende Versicherungsanstalt als Legalzessionarin (§ 1542 RVO) vom Erstbeklagten als Lenker des beteiligten LKW-Zuges, vom Zweitbeklagten als dessen Halter und von der Drittbeklagten als Rechtsnachfolger des Zweitbeklagten den Ersatz der von ihr an die Witwe und die sieben Kinder des Abdyrahim M***** erbrachten Sozialversicherungsleistungen sowie die Feststellung der Haftung der Beklagten für alle (künftigen) Sozialversicherungsleistungen, soweit sie in den kongruenten zivilrechtlichen Ersatzansprüchen der Hinterbliebenen aus dem Unfall vom 15.4.1976 Deckung finden. Den Erstbeklagten treffe das Alleinverschulden an dem Unfall, weil er mit seinem Wagen über die Fahrbahnmitte gefahren sei. Abdyrahim M****...

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