Entscheidungstext nº 11Os36/93 of Oberster Gerichtshof, April 20, 1993

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Der Oberste Gerichtshof hat am 20.April 1993 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Piska als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Rzeszut, Dr.Hager, Dr.Schindler und Dr.Mayrhofer als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag.Hautz als Schriftführer, in der Strafsache gegen Christian H***** und Norbert S***** wegen des Verbrechens des schweren Betruges nach den §§ 146, 147 Abs. 3 StGB sowie gegen Erich W***** wegen des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betruges nach den §§ 146, 147 Abs. 3, 148 zweiter Fall StGB über die Nichtigkeitsbeschwerden und die Berufungen der Angeklagten Christian H*****, Norbert S***** und Erich W***** gegen das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 15. Dezember 1992, GZ 12 b Vr 6191/91-136, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 11Os36/93 of Oberster Gerichtshof, April 20, 1993

Spruch

Die Nichtigkeitsbeschwerden werden zurückgewiesen.

Zur Entscheidung über die Berufungen werden die Akten dem Oberlandesgericht Wien zugeleitet.

Gemäß § 390 a StPO fallen den Angeklagten die Kosten des bisherigen Rechtsmittelverfahrens zur Last.

Gründe:

Mit dem angefochtenen Urteil, das auch in Rechtskraft erwachsene Teilfreisprüche aller drei Angeklagten enthält, wurden Christian H***** und Norbert S***** des Verbrechens des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 3 StGB und Erich W***** des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 3, 148 zweiter Fall StGB schuldig erkannt.

Darnach haben sie mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, andere durch Täuschung über Tatsachen zu Handlungen verleitet, wodurch diese um einen 500.000 S übersteigenden Betrag am Vermögen geschädigt wurden, wobei Erich W***** gewerbsmäßig handelte, und zwar

1.) Christian H*****, Erich W***** und Norbert S***** im einverständlichen Zusammenwirken (§ 12 StGB) durch Vortäuschung ihrer (Rück-)Zahlungsfähigkeit und -willigkeit, durch ihr Auftreten als seriöse Geschäftsleute und...

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