Entscheidungstext nº 1Ob628/92 of Oberster Gerichtshof, February 23, 1993

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Schubert als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schlosser, Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker und Dr.Rohrer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. Dr.Ernst P*****, 2.Dr.Gerlinde P*****, vertreten durch Dr.Hubert Maier, Rechtsanwalt in Mauthausen, wider die beklagten Parteien 1.H*****, Baugesellschaft mbH & Co KG, Hoch-, Tief- und Stahlbetonbau, ***** vertreten durch Dr.Arnold Richter, Rechtsanwalt in Linz, 2.Ing.Norbert R***** Gesellschaft mbH & Co KG, ***** vertreten durch Dr.Rudolf Schuh, Rechtsanwalt in Linz, 3.Friedrich Helmut M**********, vertreten durch Dr.Robert Eichmann, Dr.Helmut Valenta, Dr.Gerhard Gfrerer, Rechtsanwälte in Linz, wegen Feststellung (Streitwert S 305.000,--), infolge von Rekursen der erst- und zweitbeklagten Partei gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 6.Mai 1992, GZ 2 R 323/91-24, womit das Urteil des Landesgerichtes Linz vom 23. September 1992, GZ 9 Cg 342/89-17, aufgehoben wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 1Ob628/92 of Oberster Gerichtshof, February 23, 1993

Spruch

Den Rekursen wird nicht Folge gegeben.

Die Kosten des Rekursverfahrens sind weitere Kosten des Verfahrens erster Instanz.

Begründung:

Die Kläger sind Eigentümer des Hauses 4020 Linz, C*****gasse 20, für dessen Errichtung sie im Einvernehmen mit dem planenden Architekten unter anderem die Beklagten mit Professionistenarbeiten beauftragten. Die Erstbeklagte führte die Baumeisterarbeiten, insbesondere am nord- und südseitigen Balkon, durch; die Zweitbeklagte installierte die Wasser- und Abflußleitungen sowie die Be- und Entwässerungsanlagen für die Blumentröge; der Drittbeklagte war mit den Verfliesungsarbeiten beauftragt. Nachdem die Kläger das Haus bezogen hatten, kam es Mitte 1987 zu Wassereintritten in mehrere Räume des Hauses, was Feuchtigkeitsschäden zur Folge hatte.

Die Kläger begehrten zuletzt, daß die Haftung der beklagten Parteien zur ungeteilten Hand für sämtliche aus dem Bauvorhaben 4020 Linz, C*****gasse 20, resultierenden Mängel und Schäden, welche unter einem Gegenstand des Verfahrens 7 Nc 19/88 des Bezirksgerichtes Linz sowie d...

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