Entscheidungstext nº 2Ob559/91 of Oberster Gerichtshof, March 11, 1992

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Summary


Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Melber, Dr. Kropfitsch, Dr. Zehetner und Dr. Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien

1.) Hikmet Savas K*****, und 2.) Ekrem C*****, beide vertreten durch Dr. Herbert Pfanzl und Dr. Ägidius Horvatits, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagte Partei E***** Handelsgesellschaft mbH, *****, vertreten durch die Geschäftsführerin Magot S*****, diese vertreten durch Dr. Fritz Karl, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen Feststellung infolge Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 12.März 1991, GZ 2 R 310/90-22, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 24. Juli 1990, GZ 10 Cg 351/89-13, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Extract


Entscheidungstext nº 2Ob559/91 of Oberster Gerichtshof, March 11, 1992

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagenden Parteien sind schuldig, der beklagten Partei die mit 8.969,40 S bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin 1.494,90 S an Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Mit Gesellschaftsvertrag vom 9.2.1988 wurde die beklagte Partei gegründet. Gründungsgesellschafter waren der Erstkläger mit einer Stammeinlage von 50.000,-- S, der Zweitkläger mit einer Stammeinlage von 300.000,-- S und Akar D***** mit einer Stammeinlage von 150.000,-- S. Das Stammkapital der Gesellschaft betrug somit 500.000,-- S. Hinsichtlich der Einbezahlung dieses Stammkapitals enthält der Gesellschaftsvertrag in seinem Punkt

5.) folgende Regelung:

"Das Stammkapital der Gesellschaft wird von den Gesellschaftern zur Hälfte sogleich bar einbezahlt, der Rest nach Liquiditätserfordernis über Aufforderung durch die Geschäftsführung von den Gesellschaftern an die Gesellschaftskasse zur Einzahlung gebracht."

Zur Geschäftsführerin der beklagten Partei wurde Margot S***** bestellt. Am 10.3.1988 wurde die beklagte Partei zu HRB ***** des Landesgerichtes ***** im Handelsregister eingetragen. Im Sommer 1988 forderte die Geschäftsführerin der beklagten Partei von den Gesellschaftern das restliche Stammkapital ein und meldete...

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