Entscheidungstext nº 4Ob508/92 of Oberster Gerichtshof, January 28, 1992

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Summary


Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Prof.Dr.Friedl als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Gamerith, Dr.Kodek, Dr.Niederreiter und Dr.Redl als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei R***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Stefan Vargha, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagten Parteien

1. Engelbert D*****, 2. Christof D*****, beide vertreten durch Dr.Peter Hauser, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen S 491.327,24 sA (Revisionsinteresse S 279.687), infolge außerordentlicher Revisionen der klagenden und der zweitbeklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgericht vom 11. September 1991, GZ 1 R 97/91-37, womit infolge Berufung der Parteien das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 3.Jänner 1991, GZ 2 Cg 257/88-26, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Extract


Entscheidungstext nº 4Ob508/92 of Oberster Gerichtshof, January 28, 1992

Spruch

Beiden Revisionen wird Folge gegeben.

Das angefochtene Urteil, welches in seinem das Teilbegehren von S 211.640,24 sA abweisenden Teil als nicht in Beschwerde gezogen unberührt bleibt, sowie das Urteil erster Instanz werden dahin abgeändert, daß die Entscheidung insgesamt wie folgt zu lauten hat:

"Der Erstbeklagte ist schuldig, der klagenden Partei den Betrag von S 279.687 samt 4 % Zinsen seit 1.8.1988 sowie den mit S 11.616,37 bestimmten Anteil an den Kosten des Verfahrens erster Instanz (darin S 1.973,97 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen bei Exekution zu zahlen.

Das Mehrbegehren, der Erstbeklagte sei schuldig, der klagenden Partei einen weiteren Betrag von S 211.640,24 samt 10 % Zinsen seit 1.8.1988 und 6 % Zinsen aus S 279.687 seit 1.8.1988 zu zahlen; der Zweitbeklagte sei schuldig, der klagenden Partei zur ungeteilten Hand mit dem Erstbeklagten S 491.327,24 samt 10 % Zinsen seit 1.8.1988 zu zahlen, wird abgewiesen.

Die klagende Partei ist schuldig, dem Zweitbeklagten den mit S 49.336,12 bestimmten Anteil an den Kosten des Verfahrens erster Instanz (darin S 6.985,69 Umsatzsteuer und S 7.422 Barauslagen) binnen 14 Tagen bei Exekution zu zahlen."

Die klagende Partei ist ferner schuldig, beiden Beklagten den mit S 7.474,50 bestimmten Anteil an den Kosten des Berufungsverfahrens (darin S 1.245,75 Umsatzsteuer) und dem Zweitbeklagten den mit S 15.946,65 bestimmten Anteil an ...

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