Entscheidungstext nº 8Ob580/90 of Oberster Gerichtshof, November 28, 1991

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes

Hon.Prof. Dr. Griehsler als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Graf, Dr. Jelinek und Dr. Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei H***** Gesellschaft m.b.H., ***** vertreten durch Dr. Georg Reiter, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagten Parteien 1.) Dr. Reinhold G*****, 2.) Elfriede S*****, 3.) Renate G*****, 4.) Bertram G*****, zweit- bis viertbeklagte Partei vertreten durch Dr. Gerwin Brandauer, Rechtsanwalt in Salzburg,

5.) Annemarie C*****, vertreten durch Dr. Walter Prunbauer, Rechtsanwalt in Wien, 6.) Ingrid K*****, vertreten durch Dr. Gerwin Brandauer, Rechtsanwalt in Salzburg,

7.) Verlassenschaft nach dem am ***** verstorbenen Hans G***** und 8.) Verlassenschaft nach der am ***** verstorbenen Elfriede E*****, die beiden Letztgenannten jeweils vertreten durch Dr. Friedrich Prunbauer, Rechtsanwalt in Wien, wegen Aufhebung der Eigentumsgemeinschaft infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 19. Dezember 1989, GZ 2 R 18/89-62, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 15. Dezember 1987, GZ 4 Cg 351/85-36, in der Hauptsache bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 8Ob580/90 of Oberster Gerichtshof, November 28, 1991

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagende Partei ist schuldig, dem Erstbeklagten die mit S 7.878,02 (einschließlich S 1.313,- Umsatzsteuer), der zweit- bis viert-, sowie der sechstbeklagten Partei die mit S 8.149,68 (einschließlich S 1.358,28 Umsatzsteuer), der fünftbeklagten Partei die mit S 7.878,02 (einschließlich S 1.313,- Umsatzsteuer) sowie der siebent- und achtbeklagten Partei die mit S 7.878,02 (einschließlich S 1.313,- Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Die erst- bis sechstbeklagten Parteien sind Geschwister und ebenso wie die klagende Partei je zu einem ideellen Siebentel-Anteil grundbücherliche Miteigentümer der Liegenschaft EZ *****. Den Gutsbestand dieser Liegenschaft bilden die Grundstücke Garten im Ausmaß von 1.885 m2 und Baufläche im Ausmaß von 598 m2 mit dem darauf errichteten Haus K***** Nr. *****

Die Klägerin und die erst- bis sechstbeklagten Parteien sind weiters zu je 1/7 ideelle Miteigentümer der Liegenschaften EZ ***** und EZ 456 *****. Die Liegenschaft EZ ***** besteht aus dem Grundstück Nr.***** mit dem darauf errichteten (Ferien)-Haus M*****. Den Gutsbestand der Liegenschaft EZ ***** bildet das am W***** gelegene, 102 m2 große Grundstück Nr. ***** Wiese, das als Badeplatz dient.

Ferner ist die Klägerin mit einem 4/70tel Anteil grundbücherliche Miteigentümerin der ebenfalls in der KG ***** gelegenen Liegenschaft EZ *****, die aus dem Grundstück ***** Wiese im Ausmaß von 5.307 m2 besteht. Die verbleibenden 66/70tel Anteile dieser Liegenschaft standen bis 17. 12. 19...

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