Entscheidungstext nº 6Ob627/90 of Oberster Gerichtshof, January 24, 1991
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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Vogel als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schobel, Dr. Redl, Dr. Kellner und Dr. Schiemer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Firma
E***** gesellschaft mbH & Co KG, ***** vertreten durch DDr. *****, Rechtsanwalt in Villach, wider die beklagte Partei A***** reg.Gen.m.b.H., ***** vertreten durch Dr. Heinz Napetschnig, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wegen Feststellung (Streitwert: S 100.000,--), infolge Rekurses der klagenden Partei gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgerichtes vom 28. August 1989, GZ 4 b R 46/89-79, womit das Urteil des Landesgerichtes Klagenfurt vom 18. Juli 1988, GZ 25 Cg 393/83-74, aufgehoben wurde, folgenden Beschlußgefaßt:See the full content of this document
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Entscheidungstext nº 6Ob627/90 of Oberster Gerichtshof, January 24, 1991
Spruch
Dem Rekurs der klagenden Partei wird nicht Folge gegeben. Die Kosten des Rekursverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.Begründung:Die klagende Partei, deren Komplementärin die Firma *****, die Rechtsnachfolgerin der Firma E***** & Co, ist, stand durch ihre Rechtsvorgänger seit 1971 in ständiger Geschäftsverbindung mit dem Klagenfurter Betrieb der beklagten Partei. Ihr alleiniger Geschäftsführer, ***** war zu 75 % an der Münchner Firma *****, der Rechtsvorgängerin der Firma ***** (im folgenden kurz: Firma *****) beteiligt. Dieser wurde vom Hauptzollamt München die Bewilligung zur Durchführung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens im Sinne der EWGNr 542/69 vom 18. März 1969 (für Österreich Verordnung BGBl 1973/599) erteilt. Die Firma *****, deren Alleininhaber nunmehr ***** ist, erteilte als Hauptverpflichtete der klagenden Partei die Berechtigung zur Durchführung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens zur Mitausübung. Für die Mitbenützung des Bürgschaftsausweises hatte die klagende Partei der Firma ***** pro durchgeführter Zollabfertigung im gemeinschaftlichen Versandverfahren einen Betrag von 6 bzw. 7 DM zu entrichten. Die Benützung der Bewilligung erfol...See the full content of this document
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