Entscheidungstext nº 2Ob581/90 of Oberster Gerichtshof, October 10, 1990

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Kralik als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Vogel, Dr.Melber, Dr.Zehetner und Dr.Niederreiter als weitere Richter in der Familienrechtssache der Antragstellerin Gertrude K***, Angestellte, Gallabergstraße 36, 4860 Lenzing, vertreten durch Dr.Erich Aichinger und Dr.Harald Fahrner, Rechtsanwälte in Vöcklabruck, wider den Antragsgegner Peter K***, Elektriker, Roitham 17, 4863 Seewalchen, vertreten durch Dr.August Rogler, Rechtsanwalt in Vöcklabruck, wegen Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögen und der ehelichen Ersparnisse, infolge Revisionsrekurses beider Parteien gegen den Beschluß des Kreisgerichtes Wels als Rekursgericht vom 29.März 1990, GZ R 216/90-32, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Vöcklabruck vom 20. Oktober 1989, GZ 3 F 9/88-24, abgeändert wurde, folgenden

Beschluß

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Entscheidungstext nº 2Ob581/90 of Oberster Gerichtshof, October 10, 1990

Spruch

Dem Revisionsrekurs des Antragsgegners wird nicht Folge gegeben. Dem Revisionsrekurs der Antragstellerin wird teilweise Folge gegeben. Der Beschluß des Rekursgerichtes wird dahin abgeändert, daß die Entscheidung zu lauten hat:

"I.2. Die Eigentumsverhältnisse an der den Parteien gemeinsam gehörenden Liegenschaft EZ 1413, Grundbuch 50319 Seewalchen, Roitham Nr 17, 4863 Seewalchen, werden in der Form geregelt, daß der Antragsgegner Peter K*** Alleineigentümer dieser Liegenschaft wird. Die Antragstellerin Gertrude K***, geboren am 17.Mai 1955, hat in die Einverleibung des Eigentumsrechtes für Peter K***, geboren am 11.November 1950, ob der ihr gehörigen Hälfte der Liegenschaft EZ 1413, Grundbuch 50319 Seewalchen, Roitham Nr 17, 4863 Seewalchen, gleichzeitig mit der Einverleibung des Pfandrechtes für ihre Ausgleichszahlungsforderung im Betrag von S 1 Mio auf diese Liegenschaft gemäß Punkt IV. dieses Spruches einzuwilligen.

IV. Der Antragsgegner Peter K*** ist schuldig, der Antragstellerin Gertrude K*** eine Ausgleichszahlung von S 1 Mio zu bezahlen und zwar in folgenden Teilbeträgen:

S 400.000 bis 30.Juni 1991,

S 400.000 bis 30.Juni 1992 und

S 200.000 bis 31.Dezember 1992

im Verzugsfall sind die Beträge ab Eintritt ihrer Fälligkeit mit 4 % p. a. zu verzinsen.

Zur Sicherstellung des Anspruches der Antragstellerin auf ...

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