Entscheidungstext nº 2Ob5/90 of Oberster Gerichtshof, February 28, 1990

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Kralik als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Vogel, Dr.Melber, Dr.Kropfitsch und Dr.Zehetner als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Harald D***, Schweißer, Ingeborg Bachmann-Straße 14, 4600 Wels, vertreten durch Dr.Günter Kottek, Rechtsanwalt in Wels, wider die beklagten Parteien 1.) Karl S***, Maurer, Schafwiesenstraße 17, 6400 Wels, und 2.) V*** DER Ö*** B***,

Versicherungs-Aktiengesellschaft, Praterstraße 1-7, 1021 Wien, beide vertreten durch Dr.Peter Posch und Dr.Ingrid Posch, Rechtsanwälte in Wels, wegen 326.000 S sA und Feststellung, infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 4.Oktober 1989, GZ 3 R 110/89-39, womit infolge Berufung beider Parteien das Urteil des Kreisgerichtes Wels vom 3.Februar 1989, GZ 7 Cg 225/87-31, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen und zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 2Ob5/90 of Oberster Gerichtshof, February 28, 1990

Spruch

1.) Die Revision wird insoweit, als sie sich gegen den Zuspruch eines Teilbetrages von 6.000 S sA richtet, zurückgewiesen.

2.) Im übrigen wird der Revision nicht Folge gegeben. Die beklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, der klagenden Partei die mit 11.557,26 S bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin 1.926,21 S an USt.) binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Am 16.7.1984 ereignete sich gegen 17.40 Uhr im Ortsgebiet von Wels auf der Kreuzung der Hans-Sachs-Straße mit dem Steiningerweg ein Verkehrsunfall, an dem der Kläger mit dem von Gerhard T*** gehaltenen Moped KTM Hobby (O 76.607) und der Erstbeklagte mit seinem bei der Zweitbeklagten haftpflichtversicherten Kombinationskraftwagen Mazda 323 (O 756.972) beteiligt waren. An dem vom Kläger gelenkten Moped entstand dabei Totalschaden in der Höhe von 6.000 S. Der daraus resultierende Ersatzanspruch wurde von Gerhard T*** dem Kläger abgetreten.

Der Kläger begehrte von den Beklagten aus dem Titel des Schadenersatzes aus diesem Verkehrsunfall die Bezahlung von 326.000 S sA (320.000 S an Schmerzengeld und 6.000 S für das beschädigte Moped) sowie die Feststellung der Haftung ...

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