Entscheidungstext nº 1Ob684/89 of Oberster Gerichtshof, February 21, 1990

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schubert als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hofmann, Dr. Schlosser, Dr. Graf und Dr. Schiemer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr. Ferdinand B***, Rechtsanwalt, Korneuburg, Schubertstraße 10, als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen des Walter B*** (6 S 23/86 des Kreisgerichtes Korneuburg) und im Konkurs über das Vermögen der Walter B*** & Co (6 S 29/86 des Kreisgerichtes Korneuburg), wider die beklagte Partei A***-D*** Kraftfahrzeug Vertriebs- und Reparatur-Gesellschaft mbH, Schwechat, Hainburgerstraße 1, vertreten durch Dr. Rudolf Hanifle und Dr. Rüdiger Hanifle, Rechtsanwälte in Zell am See, wegen Anfechtung eines Pfandrechtsvertrages und einer Pfandrechtseinverleibung sowie Löschung eines Pfandrechtes (Streitwert 400.000 S), infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 20. Juli 1989, GZ 3 R 12/89-36, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Kreisgerichtes Korneuburg vom 10. Oktober 1988, GZ 3 Cg 94/87-30, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 1Ob684/89 of Oberster Gerichtshof, February 21, 1990

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 14.221,80 S bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin 2.370,30 S Umsatzsteuer binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Walter B*** war persönlich haftender Gesellschafter der Walter B*** & Co (im folgenden B*** & Co) mit dem Betriebsgegenstand Kfz-Handel und Betrieb einer Reparaturwerkstätte sowie Inhaber des unter der Firma "Walter B***" (im folgenden Walter B***) betriebenen Unternehmens mit den Betriebsgegenstand Großhandel mit Mineralölprodukten, Transportgewerbe, Handel mit Landmaschinen und deren Reparatur sowie eines Gartenbaubetriebes. Sämtliche Unternehmen waren am 31. Dezember 1985 zahlungsunfähig. Walter B*** bezog die von ihm vertriebenen Traktoren von der Beklagten; im Schriftverkehr wurde gelegentlich auch die Stampiglie "Walter B*** & Co" verwendet. Seit Mitte 1985 bestand die Regelung, daß Walter B*** die Typenscheine für an ihn ...

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