Entscheidungstext nº 5Ob625/89 of Oberster Gerichtshof, November 21, 1989
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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik, Dr. Zehetner, Dr. Klinger und Dr. Schwarz als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Doris K***, Bürokaufmann, Fritz-Kortner-Bogen 32, D-8000 München 83, vertreten durch Dr. Karl Heinz Klee, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagten Parteien
1.) B*** H*** S*** H***-I*** Gesellschaft mbH & Co KG, und 2.) B*** H*** S*** H***-I*** Gesellschaft mbH,beide vertreten durch Dr. Gert F. Kastner und Dr. Hermann Tscharre, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen 750.000 S und 24.949,38 DM, Leistung einer Rente und Feststellung infolge Rekurses der beklagten Parteien gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 14. Juni 1989, GZ 3 R 164/89-52, womit das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 30. Jänner 1989, GZ 41 Cg 2/87-48, unter Rechtskraftvorbehalt aufgehoben wurde, folgendenBeschlußgefaßt:See the full content of this document
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Entscheidungstext nº 5Ob625/89 of Oberster Gerichtshof, November 21, 1989
Spruch
Dem Rekurs wird nicht Folge gegeben.Die Kosten des Rekursverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.Begründung:Die erstbeklagte Gesellschaft, deren Komplementärin die zweitbeklagte Partei ist, betreibt unter anderem im Gebiet der Hohen Salve Schilifte. Am 1. Februar 1981 benützte die Klägerin auf Grund eines Beförderungsvertrages einen dieser Schilifte. Bei der Abfahrt von der Mittelstation in Richtung Talstation kam die Klägerin gegen 12,45 Uhr in einer Hangmulde im Bereich des "Vorderen Fochlbichl" zu Sturz und fiel auf einen dort aus dem Schnee herausragenden Zaunpfosten, wobei sie einen Kompressionsbruch des 1. Lendenwirbelkörpers mit Querschnittlähmung erlitt. Mit der am 31. Jänner 1984 beim Erstgericht eingebrachten Klage begehrte die Klägerin nach teilweiser Ausdehnung und Einschränkung der Leistungsbegehren von den beklagten Parteien zur ungeteilten Hand die Bezahlung von 750.000 S (Schmerzengeld und Verunstaltungsentschädigung, welche Ansprüche im Rekursverfahren der Höhe nach nicht mehr strittig sind) und von 24.949,38 DM samt Anhang (Verdienstentgang von 21.181,68 DM zuzüglich Kosten einer Akupunkturbehandlung, des Ankaufes eines behindertengerechten Personenkraftwagens, eines Heimrudergerätes sowie Heimtrainers), die Leistung einer monatlichen Rente ab 1. Februar 1984 in der Höhe von 718 DM sowie die Feststellung der Haftung der beklagten Parteien zur ungeteilten Hand für alle Schäden aus dem gegenständlichen Unfall. Die Klägerin habe mit ih...See the full content of this document
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