Entscheidungstext nº 8Ob43/88 of Oberster Gerichtshof, October 27, 1989
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Griehsler als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kropfitsch, Dr.Huber, Dr.Schwarz und Dr.Graf als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei R*** Schwechat-Fischamend-Schwadorf reg.Genossenschaft mbH, Bruck-Hainburger-Straße 7, 2320 Schwechat, vertreten durch Dres.Otto, Rolf und Walter Schuhmeister, Rechtsanwälte in Schwechat, wider die beklagte Partei Franz R***, Weinbauer, Ackerstraße 64, 2465 Höflein, vertreten durch Dr.Alfred Peter Musil, Rechsanwalt in Wien, wegen S 872.393,50 sA, infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 1.Juli 1988, GZ 3 R 118/88-65, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Handelsgerichtes Wien vom 7.März 1988, GZ 17 Cg 63/84-60, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
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Entscheidungstext nº 8Ob43/88 of Oberster Gerichtshof, October 27, 1989
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit S 19.197 (einschließlich S 1.527 Umsatzsteuer und S 2.400 Barauslagen) bestimmten Kosten der Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen zu ersetzen.Entscheidungsgründe:Mit "Kreditvertrag" vom 31.8.1979 (Beilage ./C) gewährte die klagende R*** dem Gastwirt Franz R*** zur Finanzierung einer "Betriebsneugründung" durch Erwerb und Adaptierung eines Superädifikates in Wien 19., in welchem ein Ausflugsgasthaus ("Grüß di a Gott"-Wirtschaft) betrieben werden sollte, einen Kredit bis zur Höhe von S 1,500.000. Dieser revolvierend nicht ausnützbare Kredit sollte in halbjährlichen Kapitalsrückzahlungen von je S 75.000 jeweils am 30.6. und 31.12. jedes Jahres, erstmals am 30.6.1980 abgestattet werden. Die zunächst mit 9,75 % pa vereinbarten Zinsen sollten vierteljährlich im nachhinein in Rechnung gestellt werden. Über einen im Wege der klagenden Partei eingebrachten Antrag Franz R*** gewährte der Bürgschaftsfonds der Kleingewerbekreditaktion des Bundesministeriums für Handel, Gewerbe- und Industrie Gesellschaft mbH (kurz: B***) am 15.11.1979 im Rahmen der Existenzgründungsaktion zu diesem von der klagenden Partei gewährten Kredit einen nicht zweckgebundenen Zuschuß von 15 %, ds 225.000 S, und übernahm die Bürgenhaftung für 50 % des gewährte...See the full content of this document
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