Entscheidungstext nº 7Ob37/89 of Oberster Gerichtshof, October 19, 1989
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Flick als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Wurz, Dr. Warta, Dr. Egermann und Dr. Niederreiter als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei L*** O***, Landhaus, Linz, Klosterstraße 7, vertreten durch Dr. Heinz Oppitz und Dr. Heinrich Neumayr, Rechtsanwälte in Linz, wider die beklagte Partei V*** DER Ö*** B***
Versicherungs-Aktiengesellschaft, Wien 2., Praterstraße 1, vertreten durch Dr. Horst Koch, Rechtsanwalt in Linz, wegen S 294.638,21 samt Anhang infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 13. April 1989, GZ 6 R 17/89-13, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Linz vom 3. November 1988, GZ 5 Cg 422/86-7, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:See the full content of this document
Extract
Entscheidungstext nº 7Ob37/89 of Oberster Gerichtshof, October 19, 1989
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit S 11.125,80 (darin enthalten S 1.854,30 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.Entscheidungsgründe:Zwischen den Streitteilen besteht ein Haftpflichtversicherungsvertrag, dem die Allgemeinen Versicherungs-Bedingungen für die Haftpflichtversicherung 1949 (AHB 1949) zugrundeliegen. § 1 Z 1 dieser Bedingungen lautet:Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer Versicherungsschutz für den Fall, daß er wegen eines eingetretenen Ereignisses, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigung von Menschen (Personenschaden) oder die Beschädigung oder Vernichtung von Sachen (Sachschaden) zur Folge hatte, für diese Folgen auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadenersatz in Anspruch genommen wird.Zum Ausbau der Weilharter Landesstraße hatte die klagende Partei von Pauline Prinzessin von Schönburg-Waldenburg verschiedene Waldgrundstücke erworben. Im Zuge der Verbreiterungsarbeiten für die Straße war es unter anderem notwendig, diese G...See the full content of this document
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