Entscheidungstext nº 14Os102/89 of Oberster Gerichtshof, October 18, 1989

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Der Oberste Gerichtshof hat am 18.Oktober 1989 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kral als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Steininger, Dr. Lachner, Dr. Massauer und Dr. Markel als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Salat als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Franz L*** und eine andere wegen des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 1 Z 1 und Abs. 3, 148 zweiter Fall StGB und einer anderen strafbaren Handlung über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung der Angeklagten Irene B***, die Berufung des Angeklagten Franz L***, die Berufung der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Angeklagten Irene B*** sowie die Berufung des Privatbeteiligten SUN I*** O*** Limited gegen das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien als Schöffengericht vom 23.Dezember 1988, GZ 12 b Vr 2728/87-384, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 14Os102/89 of Oberster Gerichtshof, October 18, 1989

Spruch

Die Nichtigkeitsbeschwerde wird zurückgewiesen.

Zur Entscheidung über die Berufungen werden die Akten dem Oberlandesgericht Wien zugeleitet.

Gemäß § 390 a StPO fallen der Angeklagten Irene B*** die Kosten des Verfahrens über ihre Nichtigkeitsbeschwerde zur Last.

Gründe:

Mit dem angefochtenen Urteil wurden der am 17.Feber 1948 geborene Franz L*** (zu Punkt A/I und II des Urteilssatzes) und die am 24.Feber 1949 geborene Irene B*** (zu Punkt B/II) der Verbrechen des gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 1 Z 1 und Abs. 3, 148 zweiter Fall StGB und der Veruntreuung nach § 133 Abs. 1 und Abs. 2 zweiter Fall StGB, Irene B*** jeweils als Beteiligte nach § 12 dritter Fall StGB, die Letztgenannte außerdem auch noch (zu Punkt B/I) des Vergehens der Hehlerei nach § 164 Abs. 1 Z 1 StGB schuldig erkannt.

Darnach haben sie, und zwar

Franz L***

(zu A/I) in der Zeit vom 21.Dezember 1978 bis 10.März 1987 in Wien und anderen Orten gewerbsmäßig in 256 Angriffen der Firma E*** HandelsgesmbH & Co KG (im folgenden kurz: E***) mit Täuschungs-, Schädigungs- und Bereicherungsvorsatz einen Vermögensschaden in der Höhe von insgesamt 253,993.772,81 S zugefügt, indem er als Leiter der Finanzbuchhaltung Bankbevollmächtigte des Unternehmens unter dem Vorwand betriebsbedingter Zahlungen zur Unterfertigung von Barschecks verleitete und diese nach teilweiser Abänderung ...

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