Entscheidungstext nº 2Ob510/89 of Oberster Gerichtshof, August 30, 1989

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Vogel als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Melber, Dr. Kropfitsch und Dr. Warta als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei W*** & N*** Gesellschaft mbH, 1050 Wien, Schönbrunnerstraße 13, vertreten durch Dr. Walter Schuppich, Dr. Werner Sporn, Dr. Michael Winischhofer und Dr. Martin Schuppich, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagte Partei Johann L***, Angestellter, 2630 Ternitz, Lenzenhofergasse 12, vertreten durch Dr. Ernst Fasan, Dr. Wolfgang Weinwurm, Dr. Erwin Lorenz und Dr. Manfred Moser, Rechtsanwälte in Neunkirchen, wegen S 537.859,29 s. A., infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 26. September 1988, GZ 14 R 182/88-23, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Kreisgerichtes Wiener Neustadt vom 11. Mai 1988, GZ 1 Cg 1293/87-18, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 2Ob510/89 of Oberster Gerichtshof, August 30, 1989

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit S 17.425,68 (darin keine Barauslagen und S 2.904,28 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Die Klägerin begehrte die Zahlung des Klagsbetrages mit der Behauptung, sie habe dem Beklagten mit Kreditvertrag vom 13.8.1981 einen Kredit bis zum Höchstbetrag von S 1,000.000 eingeräumt. Am 3.3.1982 habe der Beklagte anerkannt, daß der Kredit mit S 896.431,29 an Kapital aushafte und sich verpflichtet, 40 % hievon sofort zu bezahlen, den Rest zuzüglich 1,4 % Zinsen pro Monat innerhalb von 3 Jahren nach Annahme des zu Sa 5/82 des Kreisgerichtes Wiener Neustadt anhängigen Ausgleichsverfahrens. Der Beklagte habe am 21.4.1982 S 358.572 bezahlt, sonst aber keine Zahlungen geleistet. Der zu Sa 5/82 über das Vermögen des Beklagten anhängige Ausgleich sei mit Beschluß des Kreisgerichtes Wiener Neustadt vom 7.9.1982 bestätigt worden. Der Klagsbetrag von S 537.859,29 samt 16,8 % Zinsen seit 4.3.1982 sei spätestens am 7.9.1985 zur Zahlung fällig gewesen und hafte unberichtigt aus. Der Beklagte beantragte die Abweisung des Klagebegehrens und wendete ein, daß die Klage info...

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