Entscheidungstext nº 2Ob14/89 (2Ob15/89) of Oberster Gerichtshof, August 30, 1989
Linked as:
Linked as:
Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Vogel als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kralik, Dr.Melber, Dr.Kropfitsch und Dr.Warta als Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1) Josef H***-K***, Rentner,
D-8000 München 21, Rolf Pinegger-Straße 22, 2) Dietlinde H***-K***, Hausfrau, ebendort, beide vertreten durch Dr.Jörg Hobmeier, Dr.Hubertus Schumacher, Rechtsanwälte in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1) Firma Anton B*** KG, Transporte, 6600 Unterletzen, 2) Verlassenschaft nach Anton B*** junior, ebendort, 3) V*** DER Ö*** B***,p. Adr. 6020 Innsbruck, Boznerplatz 7. 4) Helmut P***, Angestellter, 6060 Absams, Jägerstraße 16, alle vertreten durch Herbert Hillebrand, Dr.Walter Heel, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen (Erstkläger) Zahlungen von DM 10.400 s.A (S 73.117,20), Rente (Streitwert DM 9.000 bzw. S 63.274,50) und Feststellung (S 25.000) (Gesamtstreitwert S 161.139,17) und (Zweitklägerin) Zahlung von DM 8.000 s.A. (S 56.244), Rente (Streitwert DM 9.000 bzw. S 63.274,50) und Feststellung (S 25.000) (Gesamtstreitwert S 144.518,50) infolge Revision der klagenden Parteien und der Rekursen der klagenden und der beklagten Parteien gegen das Urteil und den Beschluß des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 19.Oktober 1988, GZ 3 R 284/88-26, womit infolge Berufung der klagenden Parteien das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 8.Juli 1988, GZ 13 Cg 355/87-21, teilweise bestätigt, teilweise abgeändert und teilweise aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung1.) zu Recht erkannt:See the full content of this document
Extract
Entscheidungstext nº 2Ob14/89 (2Ob15/89) of Oberster Gerichtshof, August 30, 1989
Spruch
Der Revision wird nicht Folge gegeben.Die Entscheidung über die Kosten des Revisionsverfahrens wirddem Endurteil vorbehalten;den Beschlußgefaßt:Keinem der beiden Rekursen wird Folge gegeben.Die Kosten des Rekursverfahrens sind als weitere Verfahrenskosten zu behandeln.Entscheidungsgründe:Am 15.5.1983 ereignete sich auf der Mieminger-Bundesstraße ein Verkehrsunfall, an welchem der vom Viertbeklagten gelenkte, von der Erstbeklagten gehaltene und bei der Drittbeklagten haftpflichtversicherte PKW mit dem Kennzeichen T 47.301 und der von Robert H***-K***, dem ehelichen Sohn der Kläger, gelenkte PKW mit dem Kennzeichen M-TK 4.882 (D) beteiligt waren. Anton B*** jun., der im Laufe dieses Rechtsstreites verstarb, war persönlich haftender Gesellschafter der Erstbeklagten. Nicht strittig ist, daß die Beklagten für Schäden aus diesem Verkehrsunfall, bei dem Robert H***-K*** und seine Ehegattin Flor Elizabeth H***-K*** getötet wurden, haften.Mit der am 14.5.1986 beim Erstgericht eingelangten und in der Folge modifizierten Klage brachten die Kläger vor, ihr bei diesem Unfall getöteter Sohn sei ihnen gegenüber unterhaltspflichtig und auch bereit gewesen, sie zu unterstützen. Der Erstkläger beziehe als einziges Familieneinkommen eine monatliche Rente von DM 1.420. Robert H***-K*** hätte hingegen nach dem Abschluß seiner Ausbildung monatlich netto DM 2.500 verdient, seine Gattin monatlich DM 1.600. Die Kläger wären daher berechtigt gewesen, von ihrem Sohn einen monatlichen Unterhalt von zusammen DM 500 zu verlangen, ohne seinen eigenen Unterhalt zu gefährden. Die Fälligkeit dieses Anspruchs sei mit 1.7.1985 eingetreten. Darüber hinaus müsse der Erstkläger seit 1.7.1985 Grabpflegekosten von monatlich DM 480 beza...See the full content of this document
Sponsored links
ver las páginas en versión mobile | web
ver las páginas en versión mobile | web
© Copyright 2012, vLex. All Rights Reserved.
Contents in vLex Southern African Development Community
Explore vLex
For Professionals
For Partners
Company