Entscheidungstext nº 2Ob63/89 of Oberster Gerichtshof, May 23, 1989

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Scheiderbauer als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Melber und Dr. Kropfitsch als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Piera M***, Kindermädchen, I-20100 Milano, Italien, Via Menabrea 20, vertreten durch Dr. Ivo Greiter, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1. Christian W*** KG, Transporte, Spedition und Lagerung, D-5060 Bergisch-Gladbach, Bundesrepublik Deutschland, Klausenberg 7, 2. Christian W***, Spediteur, ebendort, 3. K*** Sachversicherung des Deutschen KraftverkehrsVaG, D-2000 Hamburg 1, Bundesrepublik Deutschland, Heidenkampsweg 100, sämtliche vertreten durch Dr. Helga Hönel-Jakoncig und Dr. Veronika Staudinger, Rechtsanwälte in Innsbruck, sowie 4. Alessandro S***, Gärtner, I-23017 Morbegno, Italien, Via della Forestale 38, 5. C*** T*** di Assicurazioni, I-00136 Roma (Rom), Italien, Via Massimi 158, 6. VERBAND DER V*** Ö***,

1010 Wien, Schwarzenbergplatz 7, diese vertreten durch Dr. Heinz Bauer und Dr. Harald E. Hummel, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen S 938.092,38 s.A. und Feststellung (Gesamtstreitwert S 1,288.092,38), infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 29. November 1988, GZ 1 R 258/88-52, womit infolge Berufungen der klagenden Partei und der beklagten Parteien das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 3. Mai 1988, GZ 6 Cg 280/85-42, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 2Ob63/89 of Oberster Gerichtshof, May 23, 1989

Spruch

Keiner der Revisionen wird Folge gegeben.

Die erstbis drittbeklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, der Klägerin die mit S 14.681,24 (darin keine Barauslagen und S 2.446,87 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten ihrer Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen; die viert- bis sechstbeklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, der Klägerin die mit S 14.681,24 (darin keine Barauslagen und S 2.446,87 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten ihrer Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Am 23. Juli 1982 ereignete sich auf der Inntal-Autobahn bei der Ausfahrt Zirl-Ost ein Verkehrsunfall zwischen einem in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen und einem in Italien zugelassenen PKW. Die Klägerin war Fahrgast des in Italien zugelassenen PKWs und wurde durch diesen Unfall schwer verletzt. Die Haftung der Beklagten zur ungeteilten Hand für diesen Unfall ist im Berufungsverfahren nicht mehr strittig.

Neben einem Feststellungsbegehren verlangte die Klägerin mit der am 12. Juli 1985 eingebrachten Klage die Verurteilung der Beklagten zur ungeteilten Hand zur Zahlung eines Betrages von S 643.425,-- s.A. Dieser Betrag setzte sich zusammen aus S 200.000,-- Schmerzengeld, S 390.000,-- Verdienstausfall (italie...

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