Entscheidungstext nº 14Os190/88 of Oberster Gerichtshof, March 01, 1989

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Der Oberste Gerichtshof hat am 1.März 1989 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kral als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Steininger, Dr. Lachner, Dr. Massauer und Dr. Markel als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag. Telfser als Schriftführer, in der Strafsache gegen Anatol von A*** und andere wegen des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142 Abs. 1, 143 zweiter und dritter Fall StGB sowie einer anderen strafbaren Handlung über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung des Angeklagten Anatol von A***, die Berufungen der Angeklagten Gerrit P*** und Herbert G*** sowie über die Berufung der Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Angeklagten P*** und G*** gegen das Urteil des Geschwornengerichtes beim Kreisgericht Korneuburg vom 9.November 1988, GZ 10 a Vr 634/87-171, nach öffentlicher Verhandlung in Anwesenheit des Vertreters des Generalprokurators, Generalanwalt Dr. Tschulik, der Angeklagten Anatol von A***, Gerrit P*** und Herbert G*** sowie der Verteidiger Dr. Alince (für Anatol von A***) und Dr. Rauscher (für Herbert G***) zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 14Os190/88 of Oberster Gerichtshof, March 01, 1989

Spruch

Die Nichtigkeitsbeschwerde wird verworfen.

Der Berufung des Angeklagten Anatol von A*** wird Folge gegeben und die Freiheitsstrafe auf 14 (vierzehn) Jahre herabgesetzt. Im übrigen wird den Berufungen nicht Folge gegeben.

Gemäß § 390 a StPO fallen den drei Angeklagten die Kosten des Verfahrens über ihre Rechtsmittel zur Last.

Gründe:

Mit dem auf dem Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurde (u.a.) der am 3.Juli 1951 geborene (aus Polen stammende) staatenlose Anatol von A*** (geborener M***) des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142 Abs. 1, 143 zweiter und dritter Fall StGB (Punkt A/I und II des Urteilssatzes) und des Vergehens nach § 36 Abs. 1 Z 1, 2 und 5 WaffG (Punkt F/I/1 und 2) schuldig erkannt.

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