Entscheidungstext nº 5Ob13/89 of Oberster Gerichtshof, February 21, 1989

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik, Dr. Zehetner, Dr. Klinger und Dr. Schwarz als Richter in der außerstreitigen Rechtssache der Antragstellerin G*** W***- UND

S*** F***, eingetragene Genossenschaft mbH,

Linz, Handel-Mazzetti-Straße 2, vertreten durch Dr. Hermann Fromherz und Dr. Friedrich Fromherz, Rechtsanwälte in Linz, wider die Antragsgegner 1.) Henrike S***, 2.) Herta R***, vertreten durch Dr. Michael Metzler, Rechtsanwalt in Linz, 3.) Aloisia L***,

4.)

Margarete N***, 5.) Karl-Heinz N***, 6.) Luise K***,

7.)

Helene O***, 8.) Elfriede K***, 9.) Herta L***,

10.)

Hilde S***, 11.) Berta M***, 12.) Franz N***,

13.)

Johann L***, 14.) Johanna V***, 15.) Anna L***,

16.)

Leopoldine S***, 17.) Fritz D***, 18.) Karoline P***, 19.) Marianne A***, 20.) Dr. Siegfried P***,

21.) Johann B***, 22.) Friederike H***, 23.) Josef

M***, 24.) Maria W***, 25.) Hans B***, 26.) Erika

N***, 27.) Wilhelmine K***, 28.) Therese D***,

29.) Anna K***, 30.) Gabriele P***, 31.) Dietmar H***, sämtliche Mieter in den Häusern Linz, Handel-Mazzetti-Straße 2, 4 und 6, wegen Erhöhung des Erhaltungsrückstellungsbetrages gemäß § 14 Abs. 2 WGG infolge Revisionsrekurses der Zweitantragsgegnerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes Linz als Rekursgericht vom 4. November 1988, GZ 18 R 379/88-16, womit der Sachbeschluß des Bezirksgerichtes Linz vom 13. April 1988, GZ 26 Msch 10/88-11, bestätigt wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 5Ob13/89 of Oberster Gerichtshof, February 21, 1989

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben.

Der Antrag der Antragstellerin auf Zuspruch von Kosten rechtsfreundlicher Vertretung im Revisionsrekursverfahren wird abgewiesen.

Begründung:

Die Antragstellerin ist Eigentümerin der drei zu einer Häuserzeile zusammengebauten Objekte Linz, Handel-Mazzetti-Straße 2, 4 und 6, mit einer Gesamtnutzfläche von 2538,42 m2, eingetragen im Grundbuch Linz unter der EZ 2703. Die Zweitantragsgegnerin ist seit 1966 Mieterin der Wohnung top. Nr. 6 im Haus Linz, Handel-Mazzetti-Straße 2. Mit Bescheid vom 11. Juni 1982 des Baurechtsamtes des Magistrates Linz wurden der Antragstellerin Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Balkonen dieser Häuserreihe aufgetragen. Die Vergabe dieser Arbeiten erfolgte nach vorhergehender Ausschreibung und Anbotsstellung mehrerer Professionisten. Die Sanierung wurde preisangemessen durchgeführt. Die dafür erforderlichen Geldmittel betrugen S 613.801,77 (ohne Umsatzsteuer). Unter Berücksichtigung diverser kleinerer Instandhaltungskosten aus dem Jahr 1982 von S 2.728,41, der Reserve zum 31. Dezember 1981 von S 126.736,88 und der Einnahmen 1982 konnten die Kosten der Balkonarbeiten von der Antragstellerin im Umfang von S 423.725,12 nicht abgedeckt werden. (Dazu kommen Zinsen für Eigenkapital von S 12.047,88 sowie ein Pauschalbetrag für laufend wiederkehrende Erhaltungsarbeiten von S 62.546,--.) Auf dieses Deckungserfordernis (von S 498.320,--) wurden von den Antragsgegnern bereits ab 1. September 1983 Akontozahlungen bis zum 31. August 1986 von insgesamt S 240.958,88 (richtig: S 182.766,24) geleistet.

Mit dem vom Rekursgericht am 25. Juni 1986 bestätigten Sachbeschluß vom 27. März 1986, 26 Msch 65/85-13, stellte das Erstgericht fest, daß das höchstzulässige Entgelt für die Wohnung der Zweitantragsgegnerin ...

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