Entscheidungstext nº 7Ob705/88 (7Ob706/88) of Oberster Gerichtshof, January 19, 1989

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Summary


Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Flick als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Wurz, Dr. Warta, Dr. Egermann und Dr. Niederreiter als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Elfriede S***, Pensionistin, Großgmain, Hügelweg 391, vertreten durch Dr. Günther Stanonik, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagte Partei Ing. Siegfried Georg L***, Beamter, Salzburg, Widmannstraße 7, vertreten durch Dr. Utho Hosp und Dr. Wolfgang Weis, Rechtsanwälte in Salzburg, wegen restlicher S 501.819,-- s.A., infolge Revision und infolge Rekurses der klagenden Partei gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 5. Juli 1988, GZ 2 R 29/88-33, womit infolge Berufung beider Parteien das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 23. Juli 1987, GZ 14 Cg 486/84-21, teilweise bestätigt und teilweise aufgehoben wurde, beschlossen und zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 7Ob705/88 (7Ob706/88) of Oberster Gerichtshof, January 19, 1989

Spruch

Dem Rekurs der klagenden Partei wird teilweise Folge gegeben. Der angefochtene Beschluß wird, soweit er den Teilanspruch von S 48.000,-- s.A. betrifft, aufgehoben und in der Sache dahin zu Recht erkannt, daß das Urteil des Erstgerichtes im Umfang des Zuspruches von S 48.000,-- samt 4 % Zinsen seit 9. April 1987 bestätigt wird.

Hinsichtlich des Teilanspruches von S 63.819,-- s.A. wird der Aufhebungsbeschluß des Berufungsgerichtes bestätigt. Der Revision wird Folge gegeben. Das angefochtene Urteil wird dahin abgeändert, daß es zu lauten hat:

"Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei S 390.000,-- samt 4 % Zinsen seit 23. November 1984 binnen 14 Tagen zu bezahlen.

Die beklagte Partei ist ferner schuldig, der klagenden Partei die mit S 23.036,65 bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin enthalten S 10.000,-- Barauslagen und S 1.185,15 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu bezahlen."

Im übrigen bleibt die Kostenentscheidung der Endentscheidung vorbehalten.

Entscheidungsgründe:

Die Klägerin und ihr Bruder Dipl.Ing. Dr. Otto S*** waren je zur Hälfte Eigentümer der Liegenschaft EZ 242 KG Stadt Salzburg mit den Grundstücken 4215 Baufläche, Haus Gärtnerstraße 8 und 3000/3 Garten. Mit Teilungsvertrag vom 7. März 1983 wurde die Liegenschaft zwischen den Miteigentümern real geteilt. Dipl.Ing. Dr. Otto S*** erhielt das vom Grundstück 3000/3 abgetrennte neue Grundstück 3000/10 im Ausmaß von 703 m2, den Rest der Liegenschaft samt Haus erhielt die Klägerin. Diese verkaufte ihre Lieg...

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