Entscheidungstext nº 8Ob61/87 (8Ob62/87) of Oberster Gerichtshof, April 12, 1988

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Scheiderbauer als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Melber und Dr. Kropfitsch als Richter in den zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbundenen Rechtssachen der klagenden Partei Bang Yuen S***, Studentin, Taipej Hsien, Chung-Ho, Yuen-Tong Road 65/3, Taiwan, vertreten durch Dr. Ernst Pallauf, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagten Parteien 1) Friedrich Ö***, Hausbesorger, zuletzt wohnhaft Hellbrunnerstraße 20, 5020 Salzburg, derzeit unbekannten Aufenthaltes, und 2) G*** W*** V***,

Herrengasse 18-20, 8011 Graz, die zweitbeklagte Partei vertreten durch Dr. Helmut Grazer und Dr. Herbert Harlander, Rechtsanwälte in Salzburg, wegen 1) S 500.000 s.A. (10 Cg 13/86 des Landesgerichtes Salzburg) und 2) Zahlung von S 677.763,50 s.A., Zahlung einer monatlichen Rente von S 11.000 ab 1. September 1985 bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres der Klägerin und Feststellung (S 150.000) (10 Cg 10/86 des Landesgerichtes Salzburg), infolge Revision der zweitbeklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 11. Mai 1987, GZ 3 R 305,306/86-36, womit infolge Berufung der zweitbeklagten Partei das Teil-Zwischenurteil des Landesgerichtes Salzburg vom 14. Mai 1986, GZ 10 Cg 13/86-29, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt und beschlossen:

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Entscheidungstext nº 8Ob61/87 (8Ob62/87) of Oberster Gerichtshof, April 12, 1988

Spruch

1) Die Revision wird, soweit sie sich dagegen richtet, daß die zu 10 Cg 13/86 des Landesgerichtes Salzburg geltend gemachte Forderung gegenüber der erstbeklagten Partei dem Grunde nach mit mehr als zwei Dritteln als zu Recht bestehend erkannt wurde, zurückgewiesen.

In diesem Umfang findet ein Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens nicht statt.

2) Im übrigen wird der Revision nicht Folge gegeben und die Entscheidung über die Kosten des Revisionsverfahrens dem Endurteil vorbehalten.

Entscheidungsgründe:

Am 5. Dezember 1981 ereignete sich um 1,05 Uhr in Salzburg auf der Alpenstraße in der Nähe der Kreuzung mit der Karl-Emmingerstraße ein Verkehrsunfall, an dem die Klägerin als Radfahrerin und der Erstbeklagte als Halter und Lenker des PKW mit dem Kennzeichen S 105.267 beteiligt waren. Die Zweitbeklagte ist der Haftpflichtversicherer dieses Kraftfahrzeuges. Die auf der Alpenstraße stadteinwärts fahrende Klägerin wurde von dem in der gleichen Fahrtrichtung fahrenden PKW des Er...

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