Entscheidungstext nº 8Ob542/87 of Oberster Gerichtshof, November 25, 1987

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) J***-F*** und H*** Gesellschaft mbH, und 2.) C*** F***

Gesellschaft mbH, beide Neubaugasse 25, 1070 Wien, beide vertreten durch Dr. Kurt Böhm, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei T***-F***-V*** und Produktionsgesellschaft mbH, Lindengasse 56, 1070 Wien, vertreten durch Dr. Theo Feitzinger, Rechtsanwalt in Wien, wegen 155.004,73 S sA, infolge Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 20. November 1986, GZ 2 R 216/86-18, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Zwischenurteil des Handelsgerichtes Wien vom 31. Juli 1986, GZ 38 Cg 431/85-14, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

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Extract


Entscheidungstext nº 8Ob542/87 of Oberster Gerichtshof, November 25, 1987

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Die Urteile der Vorinstanzen werden aufgehoben.

Die Rechtssache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung an

das Erstgericht zurückverwiesen.

Die Kosten der Rechtsmittelverfahren sind weitere Prozeßkosten.

Begründung:

Die klagenden Gesellschaften hatten gegen den F***-K***-V***, Linz, der das Lichtspieltheater "Das andere Kino" betrieben hatte, Forderungen für gelieferte Filme. Die erstklagende Partei beantragte zur Hereinbringung ihrer Forderung von 18.593,13 S samt Anhang aufgrund eines vollstreckbaren Versäumungsurteiles die Exekution durch Pfändung, Verwahrung und Verkauf der Fahrnisse des Vereines sowie durch Pfändung des von diesem Verein betriebenen Lichtspieltheatergewerbes samt der diesem Gewerbebetrieb zugrundeliegenden Konzession und Zwangsverwaltung dieses Gewerbes samt Konzession, wobei es zur Übernahme dieses Amtes Direktor Franz Ü*** vorschlug. Das Bezirksgericht Linz bewilligte mit Beschluß vom 14.Juni 1983 die beantragte Exekution (12 E 12.010/84). Mit Beschluß vom 1.August 1983 bewilligte dasselbe Gericht der zweitklagenden Partei eine gleichartige Exekution zur Hereinbringung ihrer Forderung von 70.326,66 S samt Anhang aufgrund eines Versäumungsurteils und eines Beschlusses (12 E 6410/83). Die ...

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