Entscheidungstext nº 8Ob75/87 of Oberster Gerichtshof, November 19, 1987

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Stix als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik, Dr. Vogel, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei B*** W*** Gesellschaft m.b.H., 4600 Wels, Grünbachplatz, vertreten durch Dr. Josef Sindlbauer, Rechtsanwalt in Enns, wider die beklagten Parteien 1. Firma Ing. Heinz S*** Gesellschaft m.b.H. & Co.KG, 6410 Inzing, Hauptstraße 48, 2. Herbert W***, Kraftfahrer, p.A. der erstbeklagten Partei, und 3. V*** DER

Ö*** B*** Versicherungs-AG, 1020 Wien,

Praterstraße 1-7, alle vertreten durch Dr. Jörg Christian Horwath und Dr. Hanns Forcher-Mayr, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen S 368.374,58 s.A., infolge Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 22. Juni 1987, GZ 4 R 148/87-26, womit infolge Berufung der beklagten Parteien das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 17. Februar 1987, GZ 7 Cg 171/86-21, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 8Ob75/87 of Oberster Gerichtshof, November 19, 1987

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, der klagenden Partei die mit S 14.339,41 (darin keine Barauslagen und S 1.303,58 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Unbestritten steht fest, daß sich am 5.6.1985 im Einfahrtsbereich des Bahnhofes Ötztal ein Verkehrsunfall ereignete, an dem die von der Klägerin gehaltene, von Maximilian K*** gelenkte Gleisstopfmaschine 07-32 mit der Maschinen-Nummer 1038 und der von der Erstbeklagten gehaltene, vom Zweitbeklagten gelenkte Radlader mit dem amtlichen Kennzeichen T 372.571 beteiligt waren; zum Unfallszeitpunkt war der Radlader der Erstbeklagten bei der Drittbeklagten haftpflichtversichert. Durch den Unfall wurden sowohl die Gleisstopfmaschine als auch der Radlader der Erstbeklagten beschädigt. Der entstandene Sachschaden am Radlader beträgt S 38.820,--.

Mit der am 2.4.1986 bei Gericht eingebrachten Klage begehrte die Klägerin den mit S 368.374,58 bezifferten Schaden an ihrer Gleisstopfmaschine und brachte dazu vor:

Die Gleisstopfmaschine d...

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