Entscheidungstext nº 14ObA81/87 of Oberster Gerichtshof, November 04, 1987

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Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Kuderna als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Gamerith und Dr.Maier sowie die fachkundigen Laienrichter Dr.Carl Hennrich und Mag.Karl Dirschmied als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Ernst M***, Maurer, Sittal/Drau, Edlingerstraße 36, vertreten durch Dr.Robert Steiner, Rechtsanwalt in Spittal/Drau, wider die beklagten Parteien 1. A*** B*** A.P*** AG,

Wien 3.,Rennweg 12, 2. G.H*** Bauunternehmen, Bregenz, Mariahilferstraße 6, 3. H*** AG, Innsbruck, Rossaugasse 3,

4. W*** Handels-AG, Wien 9., Porzellangasse 4, sämtliche vertreten durch Dr.Alfred Strommer, Dr.Johannes Reich-Rohrwig und Dr.Georg Karasek, Rechtsanwälte in Wien, wegen S 26.180,40 sA, infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Klagenfurt als Berufungsgerichtes in arbeitsgerichtlichen Rechtsstreitigkeiten vom 15.Oktober 1986, GZ. 3 Cg 3/86-27, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Arbeitsgerichtes Spittal/Drau vom 19.April 1985, GZ. Cr 79/84-8, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

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Entscheidungstext nº 14ObA81/87 of Oberster Gerichtshof, November 04, 1987

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Das angefochtene Urteil wird dahin abgeändert, daß das erstgerichtliche Urteil wiederhergestellt wird.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit S 19.454,46 (darin S 1.649,06 Umsatzsteuer und S 1.314,80 Barauslagen) bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens sowie die mit S 3.789,75 (darin S 257,25 Umsatzsteuer und S 960,-- Barauslagen) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Entscheidungsgründe:

Der Kläger war vom 22.11.1983 bis Ende Juni 1984 bei den Beklagten, die sich zur "A*** F*** B***, P***-H***-H***-W***" zusammengeschlossen hatten, als Maurervorarbeiter beschäftigt. Wie mit den anderen Arbeitnehmern hatten die Beklagten mit dem Kläger einen Auslands-Dienstvertrag abgeschlossen, der im Punkt 1.1 die Bruttobezüge enthielt und des...

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