Entscheidungstext nº 1Ob620/87 of Oberster Gerichtshof, September 23, 1987
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Summary
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schragel als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichthofes Dr. Schubert, Dr. Hofmann, Dr. Schlosser und Dr. Kodek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) Ingeborg H***, 2.) Angelika H***, beide Angestellte, wohnhaft in Glasenbach, Klostergasse 5, beide vertreten durch Dr. Erich Schwarz, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagte Partei Dr. Reinhold M***, Rechtsanwalt, Salzburg, Erzabt Klotzstraße 4, vertreten durch Dr. Karl Heinz Gressel, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen S 1,173.460,80 samt Anhang und S 35.175,90 samt Anhang sowie Feststellung infolge Revision und außerordentlicher Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 16. Februar 1987, GZ 6 R 204/86-18, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 21. Juni 1986, GZ 3 Cg 356/85-11, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung
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Extract
Entscheidungstext nº 1Ob620/87 of Oberster Gerichtshof, September 23, 1987
Spruch
Den Revisionen wird Folge gegeben. Die Urteile der Vorinstanzen werden aufgehoben und die Rechtssache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht zurückverwiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens sind weitere Prozeßkosten.Begründung:Am 13. Juli 1975 verstarb Alfred H***, der Ehemann der Erstklägerin und Vater der damals noch minderjährigen Zweitklägerin, nach einem Unfall, der sich auf der Halleiner Landesstraße ereignet hatte. Wenige Tage später erteilte die Erstklägerin im eigenen Namen und als Vormund der Zweitklägerin dem Beklagten Vollmacht. Am 12. Juli 1977 brachte der Beklagte namens der Klägerinnen gegen den Unfallsgegner, den norwegischen Staatsbürger Darre B***, und gegen den V*** DER V*** Ö***beim Landesgericht Salzburg eine Schadenersatzklage ein. Die dortigen beklagten Parteien anerkannten die Ansprüche dem Grunde nach, bestritten aber deren Höhe. Der V*** DERV*** Ö*** brachte unter anderem vor,seine Haftung sei auf Grund der Bestimmungen des Kraftfahrzeuggesetzes beschränkt. Dieser Einwendung trug der Beklagte Rechnung; er modifizierte in der Tagsatzung vom 17. Jänner 1978 den Urteilsa...See the full content of this document
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