Entscheidungstext nº 5Ob74/87 of Oberster Gerichtshof, September 22, 1987

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Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Marold als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik, Dr. Zehetner, Dr. Klinger und Dr. Kodek als Richter in der Mietrechtssache der Anstragstellerinnen 1. Rosa B***, Wien 1. Laurenzerberg 1/28,

2. Hermine S***, Wien 1. Laurenzerberg 1/30, beide vertreten durch Alfred K***, Funktionär der Mietervereinigung Österrreichs, Wien 1., Reichsratsstraße 15, dieser vertreten durch Dr. Roland Hubinger, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner

1. Dr. Heinrich G***, Wien 18. Colloredogasse 6, 2. Marie P***, Wien 18. Martinstraße 83, 3. Christian L***,

Wien 3. Weißgerberlände 54, 4. Margarete P***, geborene L***,

5. Ing. Erich L***, 6. Mag. Christa L***, Viert- bis Sechstantragsgegner wohnhaft 8600 Urgental 21, die Zweit- bis Sechstanstragsgegner vertreten durch den Erstanstragsgegner, dieser vertreten durch Dipl. Kfm. Dr. Heinrich J***, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 12 MRG infolge Revisionsrekurses der Antragsgegner gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 16. April 1987, GZ 41 R 723/86-16, womit der Sachbeschluß des Bezirksgerichtes Innere Stadt Wien vom 29. September 1986, GZ 48 Msch 11/86-12, bestätigt wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

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Entscheidungstext nº 5Ob74/87 of Oberster Gerichtshof, September 22, 1987

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben.

Die Antragsgegner sind schuldig, den Antragstellerinnen die mit 144,50 S bestimmten Barauslagen des Revisionsrekursverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Begründung:

Das Erstgericht stellte mit Sachbeschluß fest, daß die Antragsgegner (als Eigentümer des Hauses Wien 1., Laurenzerberg 1) gegenüber der Erstantragstellerin als Hauptmieterin der Wohnung top. Nr. 28 und der Zweitantragstellerin als Hauptmieterin der Wohnung top. Nr. 30 in diesem Hause das gesetzlich zulässige Zinsausmaß durch Vorschreibung von Aufzugskosten gemäß den im folgenden angeführten Rechnungen der Firma H*** zu den nachstehenden Zinsterminen um den aufzugskostenschlüsselmäßigen Anteil überschritten hätten:

1. 5. 1983    S 3.004,--    Rechnung 333

                        (beschädigte Fahrkorbbeleuch-

                        tung erneuert, neue Geldkas-

                        sette angefertigt und beige-

                        stellt)

1.10. 1983    S 1.591,--    Rechnung 1488

                        (Gleichric...

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